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·9. August 2026
Klopp-Ära als Vorbild: BVB krempelt seine Transfer-Politik um

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Borussia Dortmund zieht Konsequenzen aus dem Transfer-Flop um Yan Couto. Der BVB ändert seine Transfer-Strategie – und führt dafür eine klare neue Regel bei Verpflichtungen ein.
Borussia Dortmund zieht offenbar Konsequenzen aus Fehlern der jüngeren Vergangenheit. Nach dem kostspieligen Missverständnis um Yan Couto hat der BVB seine Abläufe bei Transfers angepasst. Künftig soll vor allem verhindert werden, dass einzelne Verantwortliche Wunschspieler im Alleingang durchsetzen können.
Wie die „WAZ“ berichtet, liegt die Verantwortung für Neuverpflichtungen nun hauptsächlich bei einem Trio: Sportdirektor Ole Book, Geschäftsführer Sport Lars Ricken und Cheftrainer Niko Kovac sollen gemeinsam über mögliche Zugänge entscheiden. Dabei begegnen sich die drei Verantwortlichen demnach auf Augenhöhe. Jeder von ihnen besitzt praktisch ein Vetorecht. Ein Transfer soll also nur zustande kommen, wenn innerhalb des Trios Einigkeit herrscht.
Mit dieser Vorgehensweise möchte der BVB die Gefahr teurer Fehlentscheidungen reduzieren. Gleichzeitig soll die gemeinsame Verantwortung verhindern, dass bei einem gescheiterten Transfer im Nachhinein gegenseitige Schuldzuweisungen entstehen.
Als Negativbeispiel gilt offenbar Yan Couto. Der Brasilianer war 2024 zunächst auf Leihbasis von Manchester City nach Dortmund gewechselt und galt als Wunschspieler des damaligen Trainers Nuri Sahin. Nach dessen vorzeitiger Entlassung änderten sich jedoch die sportlichen Voraussetzungen. Aufgrund einer vereinbarten Kaufverpflichtung musste der BVB Couto dennoch für rund 25 Millionen Euro fest verpflichten.
Unter Kovac spielte der Rechtsverteidiger anschließend keine entscheidende Rolle mehr. Inzwischen wurde Couto für ein Jahr an Como 1907 verliehen. Dafür sollen die Dortmunder zwei Millionen Euro erhalten. Zudem verfügt der italienische Klub über eine Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro.
Mit der neuen Transfer-Struktur greift der BVB nun auf ein Modell zurück, das bereits in früheren erfolgreichen Phasen Anwendung fand. Zu Zeiten von Jürgen Klopp wurden wichtige Personalentscheidungen ebenfalls eng zwischen Trainer und Vereinsführung abgestimmt. Auch Kovac arbeitete bei Eintracht Frankfurt erfolgreich in einem ähnlichen Dreiergespann mit Fredi Bobic und Bruno Hübner zusammen.







































