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·30. Juli 2026
Klopp ist kein Wundermacher: Eberl mahnt zur Geduld beim DFB-Neustart

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·30. Juli 2026

Mit Jürgen Klopp hat beim Deutschen Fußball-Bund eine neue Zeitrechnung begonnen. Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft soll der 59-Jährige die Nationalmannschaft zurück in die Erfolgsspur führen. Die Erwartungen an den neuen Bundestrainer sind entsprechend hoch – doch beim FC Bayern mahnt man zur Geduld.
Sportvorstand Max Eberl hält Klopp für die ideale Besetzung, machte am Donnerstag jedoch deutlich, dass auch ein Trainer seines Formats die Probleme des deutschen Fußballs nicht im Alleingang lösen kann.
Im Rahmen der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown sprach Eberl ausführlich über den Neustart beim DFB und richtete zugleich einen Appell an alle Beteiligten.
„Jürgen Klopp alleine wird es nicht richten“, stellte der Bayern-Sportvorstand unmissverständlich klar. Gleichzeitig ließ Eberl keinen Zweifel daran, wie hoch er die Qualitäten des neuen Bundestrainers einschätzt.
„Jürgen Klopp ist ein herausragender Trainer, der in Europa eine Riesenqualität nachgewiesen hat und weiß, wie er mit den Jungs zusammenarbeiten muss, um erfolgreich zu sein“, erklärte der 52-Jährige.
Dennoch sei die Aufgabe beim DFB nicht mit der Arbeit im Vereinsfußball zu vergleichen. „Ein Verbandstrainer ist immer ein Stück weit anders als ein Vereinstrainer, wo du die Jungs jeden Tag hast und dich austauschen kannst. Es ist schon anders, wenn du nur alle paar Monate und dann nur für ein paar Tage mit den Jungs arbeiten kannst“, betonte Eberl.

Foto: IMAGO
Nach Ansicht des Bayern-Sportvorstands kann die Trendwende nur gelingen, wenn der gesamte deutsche Fußball an einem Strang zieht. „Es ist auch für Jürgen eine neue Aufgabe. Alle im deutschen Fußball werden ihn unterstützen, damit es einen Aufschwung gibt. Dass wir ein neues Gefühl erleben. Aber das wird der Jürgen nicht alleine machen“, sagte Eberl.
Zugleich sprach sich der 52-Jährige dafür aus, offen für neue Ideen und Entwicklungen zu sein. Nur wenn Vereine, Verband und Nachwuchsarbeit gemeinsam an einem Strang ziehen, könne Deutschland international wieder zur Weltspitze aufschließen.
Auch Nathaniel Brown blickt optimistisch auf die neue DFB-Ära. Der Bayern-Neuzugang gehörte bereits zum WM-Kader und hofft unter Klopp auf einen sportlichen Neuanfang. „Ich hoffe, dass es dann alles etwas besser wird, weil die WM einfach nicht gut war. Wir schauen nach vorne, damit es besser wird“, erklärte der Linksverteidiger.
Seine erste Bewährungsprobe erlebt Klopp Ende September in der Nations League gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien. Die Rückendeckung aus München hat der neue Bundestrainer bereits sicher – auch wenn beim FC Bayern niemand erwartet, dass Klopp die Herausforderungen des deutschen Fußballs im Alleingang bewältigen wird.







































