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·1. September 2026

Klopp kehrt nach Mainz zurück: Etwas Besonderes

Artikelbild:Klopp kehrt nach Mainz zurück: Etwas Besonderes

Bundestrainer Jürgen Klopp hat einen Abstecher zu seinem ehemaligen Verein Mainz 05 genutzt, um sich mit Trainer Urs Fischer und dem Kader auszutauschen. Der DFB-Coach verfolgte eine nicht öffentliche Trainingseinheit der Rheinhessen und sprach anschließend von einem besonderen Moment.

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Jürgen Klopp, der künftige Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, lächelt vor dem Achtelfinale der WM 2026 zwischen Brasilien und Norwegen am 5. Juli 2026 im New York New Jersey Stadium in East Rutherford. (Elsa / Getty Images North America via Getty Images)


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Wie der Bundesligist am Dienstag mitteilte, verbrachte Klopp einige Zeit an der Bruchwegstraße, um Gespräche mit dem Trainerteam und einzelnen Spielern zu führen. Für den 59-Jährigen ist es Teil eines größeren Vorhabens: Seit seinem Amtsantritt als Bundestrainer klappert er systematisch Bundesliga-Standorte ab, zuvor war er bereits bei Bayern München, dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart zu Gast.

Vertrauensbasis zu den Vereinstrainern als Ziel

Klopp erklärte, dass ihm der enge Kontakt zu den Übungsleitern der Liga ein besonderes Anliegen sei. „Ich möchte in Zukunft mit den Trainern zusammenarbeiten, genauso wie ich mit den Spielern zusammenarbeite. Darum geht es auch, aber vor allem darum, mit den Trainern ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen“, sagte der Bundestrainer. Er betonte, dass er sich genau eine solche Unterstützung während seiner eigenen Zeit als Cheftrainer im Verein gewünscht hätte: „Es soll eine Zusammenarbeit sein, die ich mir gewünscht hätte, als ich noch Vereinstrainer war. Das biete ich an.“

Konkret wird Klopp seine Arbeit als Bundestrainer am 17. September mit der Nominierung seines ersten Kaders aufnehmen. Sein Debüt an der Seitenlinie der Nationalmannschaft steht neun Tage später an, wenn das DFB-Team in Amsterdam auf die Niederlande trifft.

Nostalgische Rückkehr an eine prägende Wirkungsstätte

Der Besuch in Mainz hatte für Klopp naturgemäß eine emotionale Komponente, schließlich prägte der Klub seine Trainerlaufbahn maßgeblich. Er bezeichnete den Aufenthalt als „etwas Besonderes“ und erinnerte sich im Gespräch daran, wie lange seine Verbindung zu dem Verein tatsächlich zurückreicht: „Gerade in Gesprächen habe ich nochmal festgestellt, dass ich 18 Jahre hier war. Als ich hergekommen bin, habe ich mich gefragt, wie oft ich in meinem Leben diese Strecke schon gefahren bin.“

Auch die bauliche Entwicklung des Trainingsgeländes blieb ihm nicht verborgen. „Es hat sich viel zum Positiven verändert, beispielsweise liegen hier drei Rasenplätze, wo früher ein Hartplatz war. Das ist einfach gut“, stellte er anerkennend fest. Dass bei einem solchen Wiedersehen auch Erinnerungen aufkommen, wollte Klopp nicht kleinreden, auch wenn dies nicht der eigentliche Anlass seines Besuchs war. „Aber das lässt sich nicht verhindern, glücklicherweise habe ich auch ein paar alte Gesichter getroffen“, sagte der Bundestrainer.

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