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·15. September 2026
Klopp nominiert DFB-Kader: Wird ter Stegen Deutschlands Nummer eins?

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·15. September 2026

Vor der ersten Nominierung von Jürgen Klopp (59) meldet sich Lothar Matthäus in der deutschen Torwartfrage zu Wort. Für einen Kandidaten sieht er klare Vorteile – für einen anderen ein Problem.
Marc-André ter Stegen (34) wird nach Einschätzung von Lothar Matthäus zum ersten Kader des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp gehören. In seiner Sky-Kolumne geht der Rekordnationalspieler noch weiter. Bringe der Torhüter weiterhin seine Leistungen bei Ajax Amsterdam, sei er "ein Kandidat für die Nummer eins im deutschen Tor", so der Rekordnationalspieler.
Matthäus verweist dabei auf ein Interview, in dem ter Stegen von einem "guten Gespräch" mit dem Bundestrainer berichtet hatte. Daraus habe er herausgehört, dass der frühere Gladbacher wieder eine Rolle spielen werde, so Matthäus.
Marc-Andre ter Stegen war im Sommer auf Leihbasis vom FC Barcelona in die Eredivisie gewechselt und ist bei Ajax die klare Nummer eins. Er stand siebenmal zwischen den Pfosten (630 Minuten) – zweimal blieb er ohne Gegentor, elf Treffer musste er hinnehmen. Klopp benennt sein Aufgebot am Donnerstag.
Neben ter Stegen rechnet Lothar Matthäus auch Loris Karius (33) vom FC Schalke 04 und Noah Atubolu (24; Eintracht Frankfurt) Chancen auf einen Kader-Plattz aus – beide Torhüter haben Spielrhythmus und überzeugen mit konstanten Leistungen.
Weniger optimistisch äußert sich der ehemalige Nationalspieler über Jonas Urbig (23). "Was macht er mit Jonas Urbig, der bei Bayern nicht die Einsatzzeiten hat wie die anderen Kandidaten in ihren Vereinen?", fragt Matthäus mit Blick auf Klopp. Und: "Nimmt er drei oder vier Torhüter mit?"
Urbig ist beim FC Bayern hinter Manuel Neuer (40) weiter nur die Nummer 2. Im Januar 2025 war er für sieben Millionen Euro vom 1. FC Köln nach München gekommen, sein Vertrag läuft bis 2029. Er ist an der Säbener Straße als Nachfolger Neuers fest eingeplant, aber erst für die Saison 2027/28.
Lothar Matthäus empfiehlt dem DFB, dass man den Neuer-Thronfolger als die Zukunft im deutschen Tor "aufbauen" müsse, "um bei Turnieren in der Zukunft eine klare Nummer eins zu haben. Vom Alter her ist er derjenige, der die meisten Turniere spielen kann."







































