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·25. Juli 2026

Klopp setzt beim DFB auf Kontrast zum FC Bayern

Artikelbild:Klopp setzt beim DFB auf Kontrast zum FC Bayern

Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer. Der ehemalige Coach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool will den Verband revolutionieren. Das hat er auch nötig. Offenbar setzt er dabei auf einen Kontrast zum FC Bayern

Das hat auch mit dem Trainerteam zu tun. Es ist nämlich eines, das typisch für Klopp ist. Es sind Co-Trainer, mit denen er schon zusammengearbeitet hat. Und eben ein Sven Bender, den er aus Dortmunder Zeiten noch als Spieler kennt.


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Auch Marc Kosicke, eher als Berater bekannt, ist mit dabei. Er wird überraschend Co-Trainer „für Strategie, Entwicklung und Innovation“, so Klopp bei seiner Vorstellung.

Typischer Klopp-Fußball beim DFB

Der neue Bundestrainer kündigte bereits an, dass der Kader ein anderes Gesicht bekommt. Zahlreiche Feldspieler hat er sich deswegen schon genauer angeschaut. „Es werden Spieler Möglichkeiten bekommen, die noch gar nicht damit rechnen. Weil ich gerne mutig bin“, erklärte Klopp.

Artikelbild:Klopp setzt beim DFB auf Kontrast zum FC Bayern

Foto: IMAGO

Trotz eines möglichen Bayern-Blocks wird es nicht den klassischen Bayern-Fußball geben. „Gegenpressing wird ein wichtiges Thema sein, eine stabile Formation, eine klare Fußballidee mit allen Unwägbarkeiten“, sagte er, „wir werden keine Manndeckung spielen. Aber die beste Mannschaft in Deutschland spielt Manndeckung.“

Vincent Kompany hat allerdings auch noch andere Spieler zur Verfügung, die Klopp nicht in sein System integrieren kann. Konrad Laimer, Dayot Upamecano oder die überragende Offensive um Harry Kane und Michael Olise stehen ihm natürlich nicht zur Verfügung.

Und die Gegenpressingelemente, die angesprochen wurden, sind auch beim FC Bayern vorhanden und werden gespielt. Nur eben in einer anderen Ausprägung. Klopps Debüt ist am 24. September in Amsterdam, wenn es zu Beginn der Nations-League-Vorrunde in den Niederlanden.

Bis dahin hat der neue Bundestrainer einerseits Zeit, sich so viele Spieler anzuschauen, dass er einen homogenen Kader nominieren kann, aber gleichzeitig auch Zeit genug, eine Strategie zu entwickeln, die dann auf dem Feld umgesetzt wird. Mit einem Spielstil, der nicht ganz dem entspricht, was man von Bayern kennt. Das muss aber kein Problem sein.

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