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·22. Januar 2026
Klopp über Aufgabe bei RB: „Der Mann, den ich nie hatte“

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·22. Januar 2026

Seit rund einem Jahr ist Jürgen Klopp mittlerweile für Red Bull tätig. In seiner neuen Aufgabe geht der 58-Jährige voll auf.
Der frühere Erfolgscoach von Mainz 05, Borussia Dortmund und Liverpool ist beim RB-Imperium als Global Sports Director tätig und hat damit alle Vereine des Getränkeherstellers im Blick. Über sein erstes Jahr im Amt sprach der 58-Jährige vor dem Spiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern gegenüber ausgewählten Medienvertretern.
„Als ich Trainer war, habe ich mir oft gewünscht, ich hätte jemanden gehabt, mit dem ich reden konnte“, umriss Klopp, wieso er den Coaches der RB-Vereine beratend zur Seite stehen möchte (Zitate via transfermarkt): „Meine Idee war es, der Mann zu sein, den ich nie hatte. Ich saß sehr, sehr, sehr oft ganz allein in meinem Büro.“
Darüber hinaus will Klopp bei den Red-Bull-Klubs eine Spielphilosophie entwickeln, nach der bei den Vereinen konsequent gearbeitet und gescoutet wird. Dabei gehe es ihm jedoch nicht darum, den Trainern zu sagen, wie sie ihre Mannschaft aufstellen müssen. Das 1:o von Paris FC gegen PSG zog er als Beispiel heran: „Es war nicht schön, aber das Ergebnis ist das, was zählt. Ich habe nicht erwartet, dass wir 80 Prozent Ballbesitz haben würden, und es ist völlig in Ordnung, gegen PSG so zu gewinnen, wie wir es getan haben, auch wenn es keine Werbung für den Fußball war. Ich werde Stéphane Gilli nicht anrufen und ihm sagen, dass er 4-3-3 spielen muss.“

Foto: Getty Images
Eine Rückkehr auf die Trainerbank wollte Klopp im Übrigen zwar nicht kategorisch ausschließen, derzeit verspürt er jedoch keinerlei Drang, wieder als Chefcoach zu arbeiten. „Ich bin 58 und sehr glücklich hier in meiner Rolle“, so der ehemalige Dortmunder, der auch zu Gerüchten um das Interesse von Real Madrid Stellung bezog: „Ich bin nicht begeistert, wenn Real Madrid Interesse an mir zeigt, denn das tun sie sowieso nicht wirklich, das ist alles nur Medienrummel. Ich bin konsequent und ändere meine Meinung nicht von heute auf morgen. Die Position, in der ich mich gerade befinde, ist spannend, ohne dass ich mir Sorgen machen muss.“







































