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·17. September 2026

Klopp über Daten im Scouting: „Bin ich zu old school?“

Artikelbild:Klopp über Daten im Scouting: „Bin ich zu old school?“

Jürgen Klopp reagierte am Ende seiner DFB-Pressekonferenz am Donnerstag mit einer locker-humorvollen Antwort auf eine Frage zur modernen Datenanalyse im Fußball und betonte, dass Daten seine Entscheidungen zwar unterstützen können, aber niemals die Eindrücke ersetzen werden, die er mit eigenen Augen sammelt.

Der neue Bundestrainer hat bereits gezeigt, dass er bereit ist, über konventionelle internationale Lebensläufe hinauszublicken. Sein erster 44-Mann-Kader für Deutschland umfasst etablierte Stars, langjährige Premier-League-Profis und 11 Spieler, die zuvor noch nie für die A-Nationalmannschaft nominiert worden waren.


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Klopp und sein Staff nutzten bei der Sichtung eines so großen Pools natürlich moderne Scouting-Tools. Der 59-Jährige zog dennoch eine klare Grenze zwischen Informationen, die dabei helfen können, einen Spieler zu identifizieren, und Informationen, die einem Trainer sagen können, ob dieser Spieler tatsächlich dazugehört.

„Ja, Data Mining ist wichtig“, sagte Klopp, als er nach der Rolle moderner Kennzahlen bei seinen Nominierungen gefragt wurde. „Wenn man einen Spieler nicht besonders gut kennt, schauen wir uns sein Tempo an, und dann erscheint irgendeine Zahl im Raum. Ich habe einen Spieler gesehen, der 38 km/h oder so erreicht hat. Aber er hat es nicht in den Kader geschafft. Man kann sich nicht einfach mit Sprints in den Kader laufen.“

„Ich glaube, das war der einzige Datenpunkt, auf den ich [close] geachtet habe“, fuhr Klopp fort. „Schaut, ich habe darauf eigentlich gar nicht so genau geachtet. Das sind nur Zusatzinformationen. Für mich geht es nur um die Spieler. Es geht wirklich um den Wert, den der Spieler für das mitbringt, was man erreichen will.“

Klopp verweist auf Xavi und Iniesta

Um die Grenzen physischer Daten zu erklären, griff Klopp zwei der prägendsten Mittelfeldspieler des modernen Fußballs auf.

„Bei vielen effektiven Mittelfeldspielern wie Xavi oder Iniesta habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, wie schnell sie waren“, sagte Klopp. „Keine Ahnung. Ich weiß, dass sie schnell waren, aber ich kenne die Zahlen nicht. Ich weiß, dass sie schnelle Entscheidungen getroffen haben, den Ball im richtigen Moment gespielt haben, das Spiel kontrolliert haben und herausragend waren. Die Daten lassen Interpretationsspielraum.“

Klopp: „Vielleicht bin ich old school“

Klopp hat einen Großteil seines ersten Monats als Bundestrainer damit verbracht, diese Informationslücke persönlich zu schließen. Er ist viel gereist, hat Spieler getroffen und sie live beobachtet, bevor er seinen ersten Kader benannte. Klopp hat bereits eingeräumt, dass einige dieser Begegnungen seine vorherigen Eindrücke deutlich verändert haben. Der Prozess scheint zentral für seine Arbeitsweise zu sein.

„Vielleicht bin ich ‚old school‘“, gab er zu. „Alte Gewohnheiten sind gut genug. Man sollte offen für neue Entwicklungen bleiben. Wichtig ist, dass ich die Informationen, die ich mit meinen eigenen Augen und in Gesprächen mit anderen sammle, richtig einordnen kann. Und dann sind da noch die Gespräche mit den Spielern und das, was ich von ihnen sehe, wenn wir zusammenarbeiten. Das ist es, was meinen Eindruck formt.“

„Die Daten sind da“, schloss Klopp. „Es könnte sein, dass meine Co-Trainer das bis zum Umfallen diskutiert haben, aber ich war nicht dabei.“

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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