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·3. September 2026
Klopp und der BVB: Plötzlich gibt es ein DFB-Problem

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Jürgen Klopp steht als Bundestrainer vor einem BVB-Problem. Durch Dortmunds neue Transferstrategie könnte der ohnehin kleine Block an Nationalspielern künftig weiter schrumpfen.
Jürgen Klopp pflegt laut einem Bericht der "Bild" weiterhin einen engen Austausch mit Borussia Dortmund. Der Bundestrainer steht regelmäßig mit den BVB-Verantwortlichen in Kontakt und hält inzwischen auch den telefonischen Draht zu Trainer Niko Kovac. Doch ausgerechnet sein ehemaliger Klub könnte künftig eine deutlich kleinere Rolle in der deutschen Nationalmannschaft spielen.
Der Grund dafür liegt vor allem in der Dortmunder Transferpolitik. Mehr als 100 Millionen Euro investierte der BVB im Sommer in sieben Neuzugänge – ein deutscher Spieler war allerdings nicht dabei. Damit gibt es vorerst auch keinen neuen Kandidaten aus Dortmund, den Klopp für die DFB-Auswahl ins Auge fassen könnte.
Wie die "Bild" weiter berichtet, kommen lediglich vier BVB-Profis für die Nationalmannschaft infrage: Felix Nmecha, Waldemar Anton, Maximilian Beier und der nach einem Bänderriss noch nicht vollständig zurückgekehrte Nico Schlotterbeck. Bei der vergangenen WM gehörten davon lediglich Nmecha und Schlotterbeck regelmäßig zur Startelf.
Ganz anders sieht die Situation beim FC Bayern aus. Beim Rekordmeister dürfen sich mindestens neun Spieler Hoffnungen auf eine Berufung machen. Durch die Verpflichtung von Nathaniel Brown haben die Münchner ihren Kreis deutscher Nationalspieler sogar noch einmal erweitert.
In Dortmund hat sich der Fokus dagegen verschoben. Während der Verein in der Vergangenheit gezielt deutsche Nationalspieler oder Kandidaten wie Pascal Groß und Niclas Füllkrug verpflichtete, setzt der BVB unter dem neuen Sportdirektor Ole Book inzwischen verstärkt auf internationale Talente mit hohem Entwicklungspotenzial.
Auch wirtschaftliche Gründe spielen dabei eine Rolle. Etablierte deutsche Spieler sind für Dortmund teilweise nur schwer zu finanzieren. So stieg der Klub etwa aus dem Werben um Said El Mala aus, nachdem Köln eine hohe Ablösesumme gefordert hatte. Für Klopp bedeutet das: Trotz seines engen Verhältnisses zum BVB dürfte der Dortmunder Block im DFB-Team vorerst eher kleiner als größer werden.







































