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·13. August 2026
Knauff vor dem Neustart: Hütter setzt auf seine alte Erfolgsrolle

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Bild: Alex Grimm/Getty Images
Adi Hütter baut Eintracht Frankfurt taktisch um. Einer der möglichen Gewinner des neuen Systems ist Ansgar Knauff. Der Österreicher testete den Offensivspieler zuletzt auf jener Position, auf der dieser einst seinen Durchbruch bei der Eintracht feierte.
Beim Testspiel gegen Hull City kam Knauff in der zweiten Halbzeit auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau könnte der Versuch mehr als eine vorübergehende Notlösung gewesen sein.
Hütter setzt in der Vorbereitung bevorzugt auf ein 4-2-2-2. Klassische Flügelspieler sind darin nicht vorgesehen. Stattdessen sollen die beiden Außenverteidiger für Breite sorgen, sich regelmäßig in die Offensive einschalten und nach Ballverlusten schnell zurückarbeiten.
Dieses Anforderungsprofil könnte Knauff entgegenkommen. Seine größten Stärken liegen in seinem Tempo, seinen Läufen in die Tiefe und seiner Dynamik auf der Außenbahn. Gleichzeitig besitzt er inzwischen genügend Erfahrung, um auch die defensiven Aufgaben der Position zu übernehmen.
Hinzu kommt seine Vielseitigkeit. Knauff kann auf beiden Seiten eingesetzt werden und im Bedarfsfall auch eine offensivere Rolle übernehmen. „Ich will meine Stärken einbringen und dem Team so gut es geht helfen“, erklärte er während des Trainingslagers.
Völlig neu wäre die Position für Knauff nicht. Nach seinem Wechsel zur Eintracht im Januar 2022 wurde er bereits regelmäßig als offensiver rechter Schienenspieler eingesetzt.
In dieser Rolle erlebte er die bislang erfolgreichste Phase seiner Karriere. Auf dem Weg zum Europa-League-Triumph erzielte Knauff wichtige Treffer gegen den FC Barcelona und West Ham United. Durch seine Geschwindigkeit und seine direkten Läufe entwickelte er sich damals innerhalb weniger Monate zum Leistungsträger.
In den folgenden Spielzeiten wechselte Knauff häufiger zwischen verschiedenen offensiven Positionen. Unter Hütter könnte nun die Rückkehr zu jener Rolle folgen, die seinen Fähigkeiten besonders entgegenkommt.
Einen festen Platz in der Startelf garantiert der taktische Versuch noch nicht. Die Vorbereitung zeigt jedoch, dass Hütter den 24-Jährigen auch für die rechte Außenbahn seiner Viererkette einplant.
Gerade in einem kleineren Kader kann Knauffs Vielseitigkeit für die Eintracht besonders wertvoll werden. Aus dem offensiven Flügelspieler könnte wieder ein laufstarker Schienenspieler werden – und damit womöglich einer der Gewinner des Frankfurter Systemwechsels.







































