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·30. April 2026
Köln-Plan: Wie man El Mala mit Rewe-Unterstützung halten will

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Der 1. FC Köln kämpft weiter um Shooting-Star Said El Mala. Um den Flügelstürmer von einem Wechsel abzuhalten, will der Effzeh im Sommer seinen Vertrag zum Vorteil des Spielers anpassen. Entscheidende Unterstützung könnte dabei von Hauptsponsor Rewe kommen.
Nach Informationen der Sport Bild könnte der Handels- und Touristik-Konzern El Mala im Rahmen seines Status als Effzeh-Spieler als Werbepartner gewinnen. Die Partnerschaft würde sich für El Mala entsprechend finanziell bezahlt machen und sein reguläres Spielergehalt aufstocken.
Das liegt aktuell bei 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Ein Wechsel nach England, beispielsweise nach Brighton, würde dem 19-Jährigen um die vier Millionen Euro Jahresgehalt einbringen. Aktuell hat der Tabellen-Sechste der Premier League die Verhandlungen aufgrund der Widerwilligkeit der Kölner auf Eis gelegt. Gut möglich allerdings, dass diese wieder aufgenommen werden.
Verhandlungen des Lebensmittel-Riesen und der Familie El Mala sollen bereits stattgefunden haben. Verantwortlich ist dafür Lionel Souque. Der 54-Jährige ist nicht nur Rewe-Unternehmens-Boss, sondern gleichzeitig auch Aufsichtsrat-Chef beim Effzeh. Es wäre nicht das erste Mal, dass Rewe den Domstädtern im Rahmen eines Spielerdeals finanziell unter die Arme greift.

Foto: Getty Images
Im Jahr 2009 half der Konzern bei der Rückholaktion von Lukas Podolski nach Köln entscheidend mit und machte Prinz Poldi mit einem millionenschweren Vertrag zum Gesicht des Unternehmens. Der Kölsche Jung war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits gefeierter Nationalspieler und eine internationale Marke, diesen Status hat El Mala trotz nachgewiesener sportlicher Qualität noch nicht ganz erreicht.
Je mehr Argumente der beste Torschütze des Effzeh in dieser Saison auf dem Platz noch sammelt, desto mehr Gage könnte El Mala im Rahmen eines Rewe-Testimonial-Deals herausschlagen. Aus Kölner Sicht macht vor allem das gute Verhältnis zwischen El Mala und Interims-Coach René Wagner Hoffnung.
Wagner sprach seinem Jungstar direkt zu Beginn eine Startelfgarantie aus, einen Status den El Mala unter Lukas Kwasniok nie hatte. Der 37-jährige Wagner baut auf den Flügelstürmer, um in den letzten Bundesliga-Partien den Klassenerhalt zu erreichen. Das wäre zwingend notwendig, um El Mala zu halten. Sonst hilft vermutlich auch Rewe nicht mehr.







































