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·3. Februar 2026
„Können auf höherem Niveau mithalten“: Frauen des 1. FC Köln zwischen Stolz und Enttäuschung

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Daniel Mertens
3 Februar, 2026
Nach der 2:1-Niederlage der Fußballerinnen des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg am Montagabend war die Stimmungslage ambivalent. Stolz, aber auch Enttäuschung waren Teile des Wechselbads der Gefühle. FC-Trainerin Britta Carlson war mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden.

Britta Carlson vom 1. FC Köln (Foto: Daniela Procelli / Getty Images)
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Unter der ehemaligen VfL-Trainerin Britta Carlson werden die Wölfinnen zu einer Art Lieblingsgegner für den 1. FC Köln. Seit Carlson im Januar 2025 die Kommandobrücke beim FC betrat, waren die Kölnerinnen in allen drei Partien ebenbürtig mit dem Branchenprimus. Direkt zum Auftakt im Februar 2025 reichte es sogar zu einem 0:0, wenn auch dank einer seinerzeit überragend haltenden Aurora Mikalsen. Im Hinspiel der laufenden Saison sah es abermals nach einem Punktgewinn für den FC aus, ehe dem VfL in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch der 2:1-Siegtreffer gelang.
Und die Kölnerinnen schnupperten am Montagabend abermals am Zähler beim Meisterschaftsanwärter. Doch wieder fiel in der Schlussphase noch der Siegtreffer für die Wölfinnen, die abermals mit 2:1 gewannen. „Ich kann meiner Mannschaft nicht zum Ergebnis, aber zur Leistung gratulieren“, konstatierte Trainerin Britta Carlson. „Wir haben ein Riesen-Auswärtsspiel gemacht. Über 90 Minuten gesehen, fand ich, waren wir das bessere Team, müssen in der ersten Halbzeit mit 2:1, 3:1 in Führung gehen, dann wird es noch mal schwer für den VfL.“
Genau hier sah die FC-Trainerin aber auch einen Knackpunkt: „Das ist dann aber noch der Unterschied zu einer Spitzenmannschaft, die aus den wenigen Möglichkeiten oder unseren Fehlern dann die Tore macht.“ Zusammenfassend äußerte Carlson: „Ich bin extrem zufrieden mit der Art und Weise, wie wir heute gespielt haben. Der VfL hatte wenige Lösungen dagegen, wir haben sie permanent unter Druck setzen können, haben sie zu Fehlern gezwungen und haben diese dann leider nicht so ausgenutzt, wie ich es mir gewünscht hätte. Wir haben uns gerade in der ersten Hälfte viele Möglichkeiten erarbeitet.“
Und so blieb zumindest ein positiver Eindruck, den das Team mit auf die Rückfahrt nahm: „Für uns nehmen wir eine ganze Menge mit, dass wir mittlerweile auch auf höherem Niveau ganz gut mithalten können. Nur die Ergebnisse fehlen uns noch.“ Die Kapitänin Laura Feiersinger kommentierte: „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt. Leider waren wir dann das eine oder andere Mal überrascht, dass wir so große Chancen haben. Es ist ärgerlich, dass wir das nicht genutzt haben. Trotzdem kann man ganz viel aus diesem Spiel mitnehmen.“ Beim kommenden Spiel am Montagabend zuhause gegen die SGS Essen wird der FC, anders als in Wolfsburg, wieder die Favoritenrolle übernehmen – und will direkt zurück in die Erfolgsspur. Immerhin sind auch die Europapokalränge trotz der Pleite weiter in Sichtweite.
Unterdessen kamen rund um den Deadline Day, dem Ende der Wintertransfer-Periode, Gerüchte auf, wonach Sandra Jessen das Interesse gleich mehrerer Mannschaften aus der englischen Super League auf sich gezogen haben soll. Das berichtete zumindest das für gewöhnlich gut informierte Fach-Portal „soccerdonna“ vor einigen Tagen. Jessen ist mit neun Toren Kölns beste Angreiferin und in der Torjägerliste der Bundesliga aktuell auf dem vierten Platz. Der Einsatz am Montagabend machte deutlich, das zumindest im Winter kein vorzeitiger Wechsel ansteht. Der Vertrag der Isländerin beim FC läuft auch noch bis Sommer 2027.
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