Kommentar: Der Klassenerhalt ist nah, der 1. FC Köln muss nur noch zugreifen. Aber: „Manchmal ist der Fußball verrückt“ | OneFootball

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·27. April 2026

Kommentar: Der Klassenerhalt ist nah, der 1. FC Köln muss nur noch zugreifen. Aber: „Manchmal ist der Fußball verrückt“

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Simon Bartsch

27 April, 2026

Spiel verloren, Klassenerhalt in greifbarer Nähe. Der FC spult gegen Leverkusen eine der besseren Saisonleistungen ab, kassiert eine Pleite und kann dennoch mit komfortablen Vorsprung auf das Saisonfinale schauen. Ein Kommentar zur 1:2-Niederlage des 1. FC Köln.

Trotz der Niederlage im Nachbarschafts-Duell hat sich die Ausgangslage vor den finalen drei Spielen für den FC noch einmal verbessert.

Die Spieler des 1. FC Köln nach dem Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen

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Mit einem breiten Grinsen brachte es Leverkusens Coach Kasper Hjulmand auf den Punkt: „Fußball ist manchmal ein bisschen verrückt“, erklärte der Däne. Eine treffende Beschreibung, vielleicht ist das „bisschen“ sogar ab und an ein wenig untertrieben. Erklärbar sind die beiden Gesichter, die der FC in dieser Spielzeit schon mehrfach gezeigt hat, eben nicht immer. Der überlegene, wenn auch am Ende knappe Erfolg über Bremen wäre dann noch mit der langen Überzahl zu begründen. Die schwache Leistung gegen St. Pauli hatte viel von einem Absteiger. Eine Mannschaft aber, die so gegen Leverkusen auftritt, den Vizemeister an den Rande einer Niederlage führt, zeitweise spielerisch dominiert, die darf mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Der FC setzte das um, was ihn am Anfang der Saison ausgezeichnet hatte: Schnelles Offensivspiel, Vertikalpässe in die Tiefe und gefährliche Torraum-Aktionen. Es fehlten die Tore.

Gute Statistik, wenig Punkte

Die Begegnung erinnerte unweigerlich an so manche Kwasniok-Auftritte der Kölner gegen die Top-Teams, als der FC gefühlt ebenfalls gut spielte, die Überraschung auf dem Fuß hatte und dann doch unglücklich mit leeren Händen da stand. Doch die Wahrheit sieht dann doch ein wenig anders aus. Denn der FC hätte in jenen Partien überraschen können, die Niederlagen gingen rein sportlich aber meist in Ordnung. Die Pleite von Samstag schmerzt dagegen besonders, weil der FC einfach unverdient verloren hat. Köln war gegen den aktuellen Vizemeister die bessere Mannschaft, mit den besseren Chancen. Dass sich die Geißböcke am Ende davon nicht viel kaufen können, ist bitter, weil Köln mit einem Sieg nur noch in der blanken Theorie hätte absteigen können. Acht Punkte hätte St. Pauli in den verbleibenden drei Spielen auf den FC auf keinen Fall aufgeholt. Und dennoch werden die Kölner mit großer Wahrscheinlichkeit nicht absteigen.

Fünf Punkte drei Spieltage vor Schluss hört sich nicht nur komfortabel an, es ist komfortabel. Aufgrund der besseren Tordifferenz müsste St. Pauli in den verbleibenden drei Spielen sechs Punkte einsammeln, um Köln noch abzufangen, die dürften dann aber keinen Zähler einfahren. Angesichts der Formkurve der Kiezkicker ist damit wahrlich nicht zu rechnen. Der FC hingegen kann schon am Wochenende alles klar machen. Die Kölner stehen bereits mit anderthalb Beinen in der kommenden Bundesliga, nun gilt es nur noch zuzugreifen. In der aktuellen Tabellensituation deutet viel darauf hin, dass schon ein Punkt reichen könnte. Da es die Geißböcke noch mit zwei direkten Konkurrenten zu tun bekommen, scheint alles möglich und ist somit nur eine Frage der Zeit. Das Spiel gegen Leverkusen dürfte die Mannschaft für den Saisonendspurt mit reichlich Selbstvertrauen ausgestattet haben.

Möglicherweise ist die Entscheidung schon am kommenden Spieltag gefallen, gerne auch am übernächsten. Ein Finale am letzten Spieltag sollte unbedingt vermieden werden. Dann geht es gegen siegeshungrige Bayern. Ein Sieg wäre mehr als nur eine Überraschung, ist eher unwahrscheinlich. Aber, Moment. Ach ja: „Fußball ist manchmal ein bisschen verrückt!“


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