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·19. September 2026

Kommt der Aufstieg zu früh? Hertha-Boss spricht Klartext!

Artikelbild:Kommt der Aufstieg zu früh? Hertha-Boss spricht Klartext!

Hertha BSC ist mit fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen und 15 Punkten an die Spitze der 2. Bundesliga gestürmt. Der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte überrascht deshalb, weil die Berliner ihren Kader im Sommer deutlich verkleinerten und Leistungsträger abgaben.

Im Interview mit SPORT BILD ordnete Geschäftsführer Peter Görlich den sportlichen Höhenflug ein. Auf die Frage, ob der Aufstieg zu früh käme, antwortete er: „Nein, zu früh kommt so etwas nie.“ Entscheidend sei jedoch, ob der Verein auf die höheren Anforderungen der Bundesliga vorbereitet wäre.


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Hertha BSC: Görlich warnt trotz Rekordstart vor Euphorie

Hertha trennte sich im Sommer von 16 Spielern und verpflichtete vier Neue. Der Personaletat sank laut Görlich um rund 25 Prozent von etwa 30 auf 22,5 Millionen Euro. Der Kaderwert verringerte sich von 62 auf etwa 25 Millionen Euro. Zur finanziellen Lage erklärte Görlich: „Hertha BSC ist ein Verein, der von der Intensivstation runter, aber noch nicht geheilt ist.“

Durch den kleineren Kader hätten andere Spieler mehr Verantwortung übernommen. Görlich sieht darin einen Grund für den Zusammenhalt und den starken Saisonstart. Das Ziel Bundesliga will er dennoch nicht öffentlich ausrufen. Einen Aufstieg müsse sich die Mannschaft erarbeiten.

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Foto: IMAGO

Langfristig gehe es nicht allein um die Rückkehr ins Oberhaus. Hertha müsse bei einem Aufstieg organisatorisch und wirtschaftlich auf den Klassenerhalt vorbereitet sein. Aufstiege seien vorfinanziert, Geld verdiene ein Klub erst im zweiten oder dritten Bundesliga-Jahr.

Auch den für rund acht Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselten Fabian Reese verteidigte der Geschäftsführer. Hertha habe seinen Kapitän nicht um jeden Preis abgeben wollen, sei auf die Einnahmen aber angewiesen gewesen. Die Pfiffe gegen Reese kritisierte Görlich als unangemessen. Der Offensivspieler habe drei Jahre lang hervorragende Arbeit geleistet und den respektvollen Umgang der Fans verdient.

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