Nur die Raute
·5. Oktober 2026
Kopenhagen-Test als Bewerbung: Dieser HSV-Profi drängt sich auf

In partnership with
Yahoo sportsNur die Raute
·5. Oktober 2026

Der 2:0-Sieg des HSV gegen den FC Kopenhagen brachte einige spannende Erkenntnisse. Für Miro Muheim könnte die Partie allerdings noch deutlich mehr bedeutet haben.
Der Schweizer nutzte das Freundschaftsspiel, um ein wichtiges Zeichen im Kampf um einen Stammplatz zu setzen. Der lange nahezu konkurrenzlose Muheim befindet sich aktuell in einer ungewohnten Situation. Mit David Möller Wolfe verpflichteten die Hamburger prominente Verstärkung für die linke Seite, dazu drängt Eigengewächs Louis Lemke mit starken Leistungen nach oben. Nach langer WM-Pause und einer verletzungsbedingt schwierigen Vorbereitung muss sich Muheim also einem spannenden Dreikampf stellen.
Gegen Kopenhagen zeigte der 28-Jährige nun allerdings, warum man ihn dabei keineswegs abschreiben sollte. Immer wieder schaltete er sich offensiv ein, überzeugte mit der gewohnten Passsicherheit und hätte seine Leistung beinahe mit einem Tor gekrönt. Nur das Außennetz stand seinem Treffer im Weg.

Foto: IMAGO
Trotzdem hatte Muheim genug gezeigt, um selbstbewusst auf die kommenden Wochen vorauszublicken. „Ich bin fit und könnte wieder von Beginn an spielen“, zitiert ihn das Hamburger Abendblatt mit Blick auf das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim (10. Oktober). Gleichzeitig räumte er ein: „Die Situation ist neu für mich. Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich werde um meinen Platz kämpfen.“
Positiv: Muheim scheint sich zunehmend mit dem veränderten Anforderungsprofil im 3-4-2-1-System des HSV anzufreunden. Während er früher häufig ins Zentrum einrückte und teilweise als zusätzlicher Spielmacher agierte, soll er nun deutlich häufiger die Außenbahn bearbeiten. „Die Umstellung ist kein Problem für mich“, betonte Muheim.
Trotz der gelungenen Vorstellung gegen Kopenhagen trat Polzin anschließend etwas auf die Bremse. „Es war extrem wichtig für Miro, wieder ein Spiel zu machen, um körperlich den nächsten Schritt zu gehen“, sagte der HSV-Coach. Zwar habe Muheim „sein typisches Miro-Spiel gezeigt“, dennoch wolle man nun nicht sofort wieder „Attacke, Vollgas, rauf!“ sagen. In Hoffenheim könnte sich der langjährige Platzhirsch also erneut hinter Möller Wolfe anstellen müssen.







































