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·27. Februar 2026

Koschinat vor Topspiel: "Die Vorzeichen haben sich verändert"

Artikelbild:Koschinat vor Topspiel: "Die Vorzeichen haben sich verändert"

Nach der Partie beim VfL Osnabrück, die mit 0:3 verloren ging, steht für Rot-Weiss Essen bei Hansa Rostock direkt das nächste Spitzenspiel an – dieses Mal allerdings mit veränderten Vorzeichen.

RWE will "Anschluss halten"

Wenn der Siebte auf den Fünften trifft, lässt sich von einem Topspiel sprechen – das sieht auch RWE-Coach Uwe Koschinat so, wie er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag betonte. Gleichwohl hätten sich die Vorzeichen für beide Klubs am vergangenen Wochenende durch Niederlagen verändert. Anstatt auf einen Aufstiegsplatz springen zu können, gehe es nun darum, "den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten", so Koschinat.


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Drei Punkte und sieben Tore liegt RWE derzeit hinter den Plätzen zwei und drei. "Logischerweise ist es unsere klare Zielsetzung, etwas Zählbares mitzunehmen", blickte der 54-Jährige voraus und erwartet ein "sehr emotionales Spiel" vor großer Kulisse. Rund 24.000 Zuschauer werden dabei sein, darunter über 1.000 Fans aus Essen. Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf wäre eine Punkteteilung wohl am wahrscheinlichsten, schließlich spielten beide Teams bereits zehnmal Remis – Spitzenwert der 3. Liga. Koschinat sprach von einer "sehr unbefriedigenden" Zahl an Unentschieden und betonte, dass RWE auch am Samstag nicht auf Remis spielen werde.

Startelf-Garantie für Schultz

Ob es bei der Formation zu einer Umstellung kommen wird, ließ der 54-Jährige indes noch offen. Unter der Woche wurde in einer Einheit zwar mit einer Viererkette gespielt, was Koschinat aber nicht als Zeichen für Samstag gewertet haben wollte. Sicher ist dagegen, dass Jannik Mause und Jakob Golz weiterhin ausfallen, während Kapitän Michael Schultz auch in Rostock zur Startelf gehören wird. "Ja", antwortete Koschinat kurz und knapp auf eine entsprechende Frage. Nach der Niederlage in Osnabrück hatte der Innenverteidiger in Richtung der Fans an den Zusammenhalt appelliert.

Eine Tatsache, die Koschinat als positiv hervorhob, mache es die Aufgabe auf dem Platz doch einfacher, wenn die Mannschaft bedingungslos unterstützt wird. Als Grundvoraussetzung für eine gute Leistung wollte Essens Coach den Support von den Rängen aber nicht einstufen, vielmehr müsse das Team liefern. Und dass das gelingen wird, davon zeigte sich Koschinat überzeugt. Schließlich verfüge RWE über eine "hochleistungsfähige Mannschaft" mit einer "sehr, sehr starken Mentalität". Ob RWE den Beweis dafür dann auch im Ostseestadion antritt, wird sich am Samstag zeigen.

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