Frühes-Tor.de
·22. August 2026
Kovac verzichtet auf Schonfrist: BVB-Neuzugänge direkt gegen Bayern dabei

In partnership with
Yahoo sportsFrühes-Tor.de
·22. August 2026

Bild: Kenta Harada/Getty Images
Borussia Dortmunds Neuzugänge Joey Veerman und Giannis Konstantelias könnten ohne lange Eingewöhnungszeit ihr Pflichtspieldebüt feiern.
Veerman absolvierte erst zwei bis drei Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft. Konstantelias stieg sogar erst am Freitag ins BVB-Training ein. An der Einsatzfähigkeit des Duos zweifelt Kovac dennoch nicht. „Nichtsdestotrotz weiß ich, dass sie Minuten in den Knochen haben, und deswegen sehe ich überhaupt keine Notwendigkeit, sie nicht mit in den Kader zu nehmen“, erklärte der Trainer laut Ruhr24.
Während Konstantelias zunächst als Option für die zweite Halbzeit infrage kommen dürfte, könnte Veerman gegen Bayern sogar von Beginn an auflaufen. Kovac bezeichnete beide Neuzugänge als „körperlich absolut fit“. Der Niederländer verfügt über deutlich mehr Erfahrung als einige seiner Konkurrenten im Dortmunder Mittelfeld. Veerman war über Jahre Stammspieler bei der PSV Eindhoven und bereitete in der vergangenen Saison 14 Treffer in 30 Ligaspielen vor.
Kovac sieht in dem 27-Jährigen einen ähnlichen Spielertyp wie Felix Nmecha. Seine Erfahrung könnte Veerman im direkten Konkurrenzkampf mit dem 20 Jahre alten Jobe Bellingham einen Vorteil verschaffen. Der BVB verpflichtete den niederländischen Nationalspieler erst zu Beginn der Woche. Trotzdem traut Kovac ihm offenbar zu, die Abläufe der Mannschaft schnell genug aufzunehmen, um bereits im ersten Titelspiel der Saison eine wichtige Rolle zu übernehmen.
Konstantelias wechselte von PAOK Thessaloniki nach Dortmund und unterschrieb einen Vertrag bis 2031. Der 23-Jährige kann mehrere offensive Positionen besetzen und soll dem Dortmunder Spiel zusätzliche Kreativität verleihen. Eine Berufung in die Startelf wäre nach lediglich einer gemeinsamen Einheit überraschend. Weil Konstantelias bereits Pflichtspielpraxis besitzt, könnte Kovac ihn im Laufe der Begegnung dennoch einsetzen.
Die fehlende Eingewöhnungszeit betrifft weniger die körperliche Verfassung als die taktische Abstimmung. Laufwege, Pressingauslöser und die Bewegungen der neuen Mitspieler lassen sich innerhalb weniger Tage nur bedingt verinnerlichen. Gerade gegen Bayern wäre ein Startelfeinsatz deshalb mit einem gewissen Risiko verbunden.
Grundsätzlich entspannt sich die personelle Lage beim BVB. Maximilian Beier und Waldemar Anton stehen wieder zur Verfügung. Bei Carney Chukwuemeka ist ein Einsatz nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining zumindest möglich. Emre Can und Nico Schlotterbeck fallen dagegen weiterhin aus. Trotzdem ist der Dortmunder Kader inzwischen so groß, dass Kovac mehrere Spieler für den Supercup streichen muss. Für beide könnte das erste Pflichtspiel im BVB-Trikot jedenfalls ausgerechnet gegen Bayern und mit der Aussicht auf den ersten Titel beginnen.







































