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·4. April 2026
Krawalle in Dresden: Spiel gegen Hertha lange unterbrochen

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Beim Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC ist es am Samstagabend zu massiven Ausschreitungen gekommen. Die Partie musste daraufhin für rund eine halbe Stunde unterbrochen werden.
Auslöser der Eskalation soll ein Fahnenklau gewesen sein. So wurde im Dresdner K-Block zu Beginn der Partie eine Hertha-Fahne präsentiert, ehe die Situation in der 20. Minute kippte. In der Folge überwanden Anhänger beider Lager die Absperrungen und gelangten in den Innenraum. Während Hertha-Fans Pyro-Fackeln in Richtung der Dresdner Blöcke warfen, rannten Dynamo-Anhänger über das Spielfeld in Richtung Gästebereich. Dort beschossen sie die Berliner Anhänger mit Pyrotechnik, ehe die Polizei eingriff und die Gruppen trennte. Die Dresden-Fans rannten daraufhin zurück auf die andere Stadionseite.
Mehr als 100 Einsatzkräfte waren im Einsatz und positionierten sich schließlich in mehreren Reihen vor dem Dresdner Fanblock, um die Lage zu stabilisieren. Auch der gesperrte Dynamo-Kapitän Stefan Kutschke versuchte zwischenzeitlich, beruhigend auf die Situation einzuwirken. Schiedsrichter Sven Jablonski unterbrach die Partie und schickte beide Mannschaften in die Kabinen. Bereits zuvor hatte es wegen Pyrotechnik aus beiden Fanlagern eine erste Unterbrechung gegeben. Nach der Eskalation wurde zudem im Dresdner Block die zuvor entwendete Hertha-Fahne verbrannt.
Erst rund 25 Minuten später konnte die Begegnung fortgesetzt werden, nachdem die Polizei den Innenraum geräumt hatte. Teile der Hertha-Anhänger verließen anschließend den Gästeblock. Torsten Mattuschka bezeichnete die Vorfälle bei "Sky" als "absolute Vollkatastrophe". Beiden Klubs droht nun eine empfindliche Geldstrafe des DFB, auch mit einem Teilausschluss oder gar einem Geisterspiel muss gerechnet werden. Zumal die SGD als Wiederholungstäter gilt.
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