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·17. August 2026

Krösche oder Hütter: Für einen Eintracht-Protagonisten herrscht bald Jobgefahr

Artikelbild:Krösche oder Hütter: Für einen Eintracht-Protagonisten herrscht bald Jobgefahr

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Eintracht Frankfurt durchlebt derzeit eine schwierige Phase. Die Erwartungen sind hoch, doch der Kader weist noch viele Schwächen auf.


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Eintracht Frankfurt muss den Anspruch haben, im Europapokal zu spielen. Mit dem Comeback-Trainer Adi Hütter wurden am Main große Hoffnungen verbunden.

Die 0:7-Niederlage im Testspiel gegen Brentford zeigt jedoch, dass Hütter in seiner zweiten Amtszeit in Frankfurt noch einen langen Weg vor sich hat.

Comeback von Trainern bringt meist keinen Erfolg

Generell gilt: Trainer, die an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren, haben selten nochmal Erfolg. Das gilt auch für die Historie von Eintracht Frankfurt. Was ist das Muster bei diesem Thema? Meist geht es um die hohe Erwartungshaltung, der man in der zweiten Amtszeit nicht mehr gerecht wird. Warum nicht? Bei der Rückkehr wird man als Coach meist in einer Krisenphase geholt. Die Rahmenbedingungen sind deutlich schlechter als in der ersten Amtszeit. Zudem kann man nicht mehr mit kurzen Erfolgsserien überraschen, diese werden in der zweiten Amtszeit erwartet.

Daher kann es für Adi Hütter schon bald sehr eng werden, weil die Ansprüche in Frankfurt hoch sind, die Voraussetzungen für Erfolg aber noch nicht gegeben sind.

Krösche mit schwacher Saison 2025/26

Andererseits könnte auch Sportvorstand Markus Krösche nun genauer unter die Lupe genommen werden. Unbestritten hat er der Eintracht fantastische Jahre beschert. Doch die vergangene Saison ist ihm komplett misslungen. Der Kader war weder für die Vierfachbelastung noch für Champions-League-Niveau ausreichend vorbereitet. In der Trainerfrage machte er gleich zwei Fehler: Er hielt zu lange an Dino Toppmöller fest und lag auch bei Albert Riera daneben. Hinzu kommt, dass Krösche zuletzt oft bei Einkäufen falsch lag, wie etwa beim 25-Millionen-Stürmer Elye Wahi.

Auch in diesem Sommer hat Krösche bislang eher einen unterdurchschnittlichen Job gemacht. Viele Spieler, die keine Rolle spielen, konnte er nicht abgeben. Bis auf Nathaniel Brown an den FC Bayern hat er zudem noch keine teuren Juwele verkauft, um Geld für den Neuaufbau einzuspielen.

Und genau dieser Neuaufbau stockt erheblich. Alle Mannschaftsteile könnten noch Verstärkung gebrauchen, nun wird sogar die Torhüterposition akut.

Mit diesem aktuellen Kader wäre es eine große Überraschung, wenn Eintracht um die Europapokalplätze mitspielt. Die Hessen haben noch etwa zwei Wochen auf dem Transfermarkt, um die Saison 2026/27 zu retten. Andernfalls wird es bald sehr eng – entweder für Trainer Adi Hütter, weil er die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann, oder für Sportvorstand Markus Krösche, der im zweiten Jahr in Folge auf dem Transfermarkt unterdurchschnittlich agiert.

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