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·17. August 2026

Nach 0:7-Debakel: Bemerkenswerte Aktion von Eintracht-Trainer Hütter

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Es sollte eigentlich ein gelungener Abschluss der Vorbereitung werden, doch stattdessen wurde es ein Debakel. Mit 0:7 ging Eintracht Frankfurt gegen den Premier-League-Klub FC Brentford unter – und verlor auch noch Kapitän Robert Koch.

Es war eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt der neuen Saison ein fatales Bild, dass die Adler boten. Trainer Adi Hütter, der nach dem Spiel schonungslos Klartext redete, faltete in der Kabine die Mannschaft nach der desaströsen Darbietung allerdings nicht zusammen – im Gegenteil.


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Hütter bleibt ruhig

"Früher hätte ich wahrscheinlich anders reagiert vor der Mannschaft. Aber es macht gar keinen Sinn. Ich bin verantwortlich. Und deswegen habe ich versucht, trotzdem noch in Ruhe mit ihnen zu sprechen. Trotzdem habe ich klar angesprochen, dass es so einfach nicht geht und was wir in Zukunft besser machen müssen", erklärte der Österreicher gegenüber der Bild.

Hütter nahm also die Verantwortung der Niederlage auf sich und nahm so einiges an Last von den Schultern seiner Mannschaft. Da war es nur logisch, dass er sich auch keine einzelnen Spieler, wie zum Beispiel den unglücklichen Kaua Santos für eine Post-Match-Analyse noch herauspickte. "Jetzt über einzelne Spieler zu diskutieren, finde ich, ist absolut fehl am Platz. Ich glaube, wir haben uns alle heute nicht so präsentiert, wie es sich gehört. Es ist die Aufgabe, den Spielern in einer Klarheit und einer Deutlichkeit die Hand zu reichen, sie wieder hochzuziehen. Darauf wird mein Fokus liegen", betonte er.

Psychologe Hütter ist gefragt

Unabhängig vom Spiel gegen Brentford könnten die Tage von Santos im Eintracht-Tor allerdings bald gezählt sein. Die Hessen befinden sich im Rennen um Noah Atubolu, der die neue Nummer eins am Main werden soll (90min berichtete).

Es dürften also turbulente Tage werden in Frankfurt. Die Klatsche gegen Brentford hat aufgezeigt, dass die Eintracht noch längst nicht an dem Punkt ist, an dem sie sein sollte. Daher wird es spannend zu sehen sein, wie schnell Hütter seine Spieler wieder aufrichten kann.

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