Krösche verhandelte hart: Keine Bayern-Rückkaufoption für Aseko | OneFootball

Krösche verhandelte hart: Keine Bayern-Rückkaufoption für Aseko | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: fussballeuropa.com

fussballeuropa.com

·18. September 2026

Krösche verhandelte hart: Keine Bayern-Rückkaufoption für Aseko

Artikelbild:Krösche verhandelte hart: Keine Bayern-Rückkaufoption für Aseko

Eintracht Frankfurt hat Noel Aseko für zwölf Millionen Euro vom FC Bayern geholt – ohne Rückkaufoption für die Münchner. Bei etlichen anderen Top-Talenten hatte sich der Rekordmeister so eine Klausel gesichert.

Eintracht Frankfurt hat im Aseko-Deal eine Klausel verhindert, die beim FC Bayern zum Standard gehört. Wie die BILD berichtet, bestand Sportvorstand Markus Krösche (46) darauf, dass die Münchner kein Rückkaufrecht an Noel Aseko (20, Vertrag bis 2031) erhalten.


OneFootball Videos


Bei anderen Talenten haben sich die Bayern genau das gesichert. Paul Wanner (PSV Eindhoven) , Frans Krätzig (Salzburg) und Maurice Krattenmacher (Elversberg) wurden jeweils mit einer solchen Option abgegeben – für den Fall, dass die Entwicklung schneller verläuft als erwartet.

Zwölf Millionen Euro für den U21-Nationalspieler

Aseko kostete die Adlerträger stolze zwölf Millionen Euro. Kurz zuvor hatten die Münchner den defensiven Mittelfeldspieler für 2,5 Millionen Euro von Hannover 96 zurückgeholt, wo er zuvor per Kaufoption für eine Million Euro gelandet war. Auch damals hatte der Rekordmeister ein Rückkaufrecht vereinbart. Jetzt müssen sie auf diese Vertragsmöglichkeit verzichten.

Sportlich hätte Aseko in München eine schwierige Ausgangslage vorgefunden. Auf der Doppelsechs sind Joshua Kimmich (31, Vertrag bis 2029) und Aleksandar Pavlovic unter Vincent Kompany (40) gesetzt, Tom Bischof ist der erste Vertreter, Bara Sapoko Ndiaye soll herangeführt werden.

In Frankfurt bislang 59 Minuten

Der Sprung zum Stammspieler ist Aseko am Main noch nicht gelungen. In der laufenden Spielzeit steht Aseko bei einem Einsatz und 59 Minuten. Er feierte am 3. Spieltag beim 3:1-Auswärtssieg in Mainz sein Debüt.

Gegen Union Berlin zum Saisonauftakt (3:3) bildeten Farès Chaïbi und Raphael Onyedika die Doppel-Sechs, gegen Augsburg Onyedika und Mario Götze.

Aseko hat nicht nur aufgrund seiner Jugend noch genug Zeit, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. Sein Vertrag bei der SGE läuft zudem bis 2031, bei Vertragsende wäre er noch immer erst 25 Jahre alt.

Weiter geht es für Eintracht Frankfurt am Samstag (15:30 Uhr) in der Bundesliga zu Hause gegen den SC Freiburg – dann womöglich wieder mit Aseko.

Impressum des Publishers ansehen