Kroos überrascht mit seinem Ballon-d'Or-Favoriten 2026 | OneFootball

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·21. August 2026

Kroos überrascht mit seinem Ballon-d'Or-Favoriten 2026

Artikelbild:Kroos überrascht mit seinem Ballon-d'Or-Favoriten 2026

Ende Oktober wird in London der Ballon d'Or 2026 vergeben. Der Bewertungszeitraum ist bereits vorbei, denn für die kommende Auszeichnung waren lediglich die Saison 2025/26 und die WM 2026 maßgebend.

TV-Experte Lothar Matthäus würde beispielsweise Harry Kane den Ballon d'Or geben, während es auch nicht wenige Stimmen gibt, die Lionel Messi nach seiner starken WM auszeichnen würden – es wäre bereits der neunte (!) Ballon d'Or des Argentiniers.


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Geht es nach Toni Kroos, dann sollte aber weder Kane noch Messi ausgezeichnet werden. Der ehemalige DFB-Star hat stattdessen einen Spieler auf der Liste, der gar nicht erst bei der WM dabei war: Kvicha Kvaratskhelia!

"Wenn du mich fragst...", kommentierte Kroos auf Instagram unter einem Beitrag des Kommentators Florian Malburg, in dem es um die Ballon-d'Or-Vergabe ging. "Kvara. Er wird es wahrscheinlich nicht", führte der ehemalige Real-Star aus, "aber für mich ist er die recht klare Eins."

Kroos begründete das damit, dass die vier überragenden Spieler der WM – Rodri, Messi, Jude Bellingham und Kylian Mbappé – "eine überschaubare Saison" hatten bzw. "in einer unbedeutenden Liga" spielen. Die unbedeutende Liga dürfte auf Messi gemünzt sein, der sein Geld mittlerweile in der MLS verdient. Bei den anderen drei Akteuren hat Kroos zumindest dahingehend einen Punkt, dass sie auf Vereinsebene keinen Titel abgeräumt haben. Individuell hatte zumindest Mbappé mit 42 Toren in 44 Spielen durchaus eine gute Saison, die im Chaos von Real Madrid aber womöglich etwas unterging.

Kvaratskhelia sei hingegen nicht nur in der letzten Saison, sondern auch "aktuell der beste Spieler der besten Vereinsmannschaft der Welt", unterstrich Kroos. In der Tat war der Georgier bei den Titelgewinnen von PSG in der Ligue 1 und Champions League einer der herausragenden Akteure. So gesehen hätte der Flügelspieler den Ballon d'Or sicherlich verdient – doch das Manko, das er mit Georgien nicht bei der WM vertreten war, ist zu groß, als dass man es für die Auszeichnung völlig ignorieren könnte.

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