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·13. Februar 2026
Kult-Löwe Miller: "Wenn wir nicht so viele Verletzte hätten, würden wir viel weiter vorne stehen"

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·13. Februar 2026

Als db24 am Freitagmittag Kult-Löwe Thomas Miller am Telefon erreichte, war der Finanzbeamte gerade mit dem Weißwurst-Frühstück anlässlich seines 63. Geburtstags fertig. Wer ihn nicht mehr kennt: Der frühere Verteidiger ist eine Legende, weil er den Verein wie kaum ein anderer verkörpert hat – kompromisslos, engagiert und emotional. Miller machte den Weg von der Bayernliga bis in den Europacup mit.
Erfolge, von denen man bei 1860 heute nur träumen kann. Es wird mehr geredet als wirklich angepackt. Menschen wie Miller fehlen an der Grünwalder Straße 114: Er ist eine ehrliche und vor allem authentische Haut, für die der Profifußball die Königsdisziplin bei den Löwen ist.Miller leidet aktuell mit seinem Herzensverein, weil es derzeit danach aussieht, dass der TSV ein weiteres Jahr in der Dritten Liga bleiben muss. Doch abschreiben würde Miller die Saison zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht: „In unserer Aufstiegssaison haben wir die ersten vier Spiele der Rückrunde alle verloren – am Ende sind wir in Meppen doch noch in die Bundesliga aufgestiegen.“
Was Miller sagen will: Im Fußball ist alles möglich – vor allem, wenn man bedenkt, dass noch 15 Spiele zu absolvieren sind. „Aufs Ganze brauchst du im Moment nicht schauen. 1860 muss jetzt von Spiel zu Spiel denken – und das nächste Spiel einfach immer gewinnen.“ Als db24-Tippexperte rechnet Miller mit einem 2:1-Erfolg beim TSV Havelse (Samstag, 14 Uhr, db24-Ticker).
Dass die Löwen derzeit auf dem neunten Platz stehen, hat aus Millers Sicht auch damit zu tun, dass sie von unglaublichem Verletzungspech verfolgt werden. „Ich denke“, so Miller, „wenn wir nicht so viele Verletzte hätten, würden wir viel weiter vorne stehen. Das macht in der Dritten Liga schon viel aus.“

Und Miller hätte – wie so viele Experten – im Winter bei 1860 auch personell nachgelegt: „Wenn es finanziell möglich gewesen wäre, hätten die Löwen einen Spieler holen müssen, der hinter den Spitzen spielt und die Stürmer einsetzt. So einen hättest du unbedingt gebraucht.“ Um nach dem schwerwiegenden Ausfall von Deniz variabler in der Spielanlage zu werden.
Zum nächsten Heimspiel gegen Hansa Rostock am übernächsten Samstag will sich Miller wieder im Stadion selbst ein Bild von 1860 machen. Dass inzwischen bei den Löwen mehr vom möglichen Umbau des Grünwalder Stadions als von der Mannschaft gesprochen wird, stört den Kult-Verteidiger. „Zuerst brauchst du eine Mannschaft, die aufsteigen kann. Wenn das passt, dann kommt das mit dem Stadion automatisch. Du darfst nicht den dritten vor dem ersten Schritt machen.“









































