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·19. Juli 2026
Kurz vor Bundesliga-Wechsel: Neuer Favorit im Asllani-Poker

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Die Anzeichen verdichten sich: Fisnik Asllani wird die TSG Hoffenheim verlassen. Nun hat sich im Tauziehen um den Angreifer ein neuer Favorit herauskristallisiert.
Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim steht offenbar vor einem Wechsel zu RB Leipzig. Wie der "kicker" berichtet, mehren sich die Anzeichen, dass der Stürmer die Sachsen als nächsten Karriereschritt sieht. Laut "Bild" stehe der Transfer kurz bevor: Demnach soll Asllani noch in diesem Monat zu den Roten Bullen wechseln. Durch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro in seinem Vertrag kann RB Leipzig die Verhandlungen mit der TSG umgehen.
Asllanis bevorstehender Abgang aus Sinsheim nahm zunehmend an Fahrt auf. Nachdem Sportdirektor Andreas Schicker letzte Woche „Gespräche mit Vereinen im In- und Ausland“ bestätigt hatte, fehlte der Kosovare am Samstag beim ersten Testspiel gegen den Regionalligisten SGV Heilbronn-Freiberg (3:0). Hoffenheim will kein Verletzungsrisiko für den 23-Jährigen eingehen und einen Transfer nicht gefährden.
Ursprünglich galt Borussia Dortmund als Favorit auf seine Verpflichtung. Asllani sollte an der Strobelallee Serhou Guirassy ersetzen, falls dieser den Verein verlässt. Die Gerüchte um dessen Abschied vom BVB sind mittlerweile allerdings abgekühlt. Seine Ausstiegsklausel lief Mitte dieser Woche aus. Auch ein Wechsel zu seinem Traumverein, dem FC Barcelona, ist für Asllani aktuell kein konkretes Thema. RB Leipzig darf sich damit zurecht die besten Chancen im Poker um den Stürmer ausrechnen.
Bevor an einen Vollzug zu denken ist, muss der Champions-League-Teilnehmer einen Kaderplatz für Asllani schaffen. Laut "kicker" steht dies einem vorzeitigen Abschluss im Weg. Bei RB stehen mit Rômulo und Conrad Harder zwei nominelle Stürmer im Kader. Während Rômulo in seiner Debütsaison am Cottaweg überzeugte (13 Torbeteiligungen), tat sich Harder in Leipzig bislang schwer. Konkrete Gerüchte über einen Abschied gab es bisher nicht. Im Gegenteil: Der Däne bekam eine neue Rückennummer und wird künftig die 9 tragen.
Es bleibt abzuwarten, ob dahingehend noch etwas passiert oder Asllani ungeachtet der Personalsituation geholt wird. Der Abschied des gebürtigen Berliners von der TSG Hoffenheim steht jedoch außer Frage. In der abgelaufenen Saison lieferte er starke Zahlen ab: Der 16-fache Nationalspieler erzielte in 33 Spielen zehn Tore und bereitete neun weitere vor. Wo er künftig auf Torejagd gehen wird, darauf dürfte es bald eine Antwort geben.







































