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·28. Juli 2026
Mit 40 in die Bundesliga? Schalke erhält deutlichen Rat zu Dzeko

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·28. Juli 2026

Der FC Schalke steht offenbar kurz vor der erneuten Verpflichtung von Edin Dzeko. Ein Sportwissenschaftler erklärt, warum der 40-Jährige seiner Meinung nach auch in der Bundesliga noch auf hohem Niveau mithalten kann.
Der erneute Wechsel von Edin Dzeko zum FC Schalke 04 steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Nach übereinstimmenden Berichten soll sich der 40 Jahre alte Stürmer mit den Königsblauen bereits mündlich geeinigt haben. Sollte der Transfer wie erwartet über die Bühne gehen, kehrt der Bosnier nicht nur in die Bundesliga zurück, sondern würde auch zu den ältesten aktiven Profis der Liga gehören. Entsprechend stellt sich die Frage, ob Dzeko das Tempo und die körperlichen Anforderungen der höchsten deutschen Spielklasse noch bewältigen kann.
Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse sieht dabei keinen Grund zur Sorge. Im Gespräch mit der BILD bescheinigt er dem Angreifer sogar eine bemerkenswerte Perspektive. „Wenn durch gutes Personal und Dokumentation das Training auf die Ressourcen und Möglichkeiten des Spielers ausgerichtet wird, ist davon auszugehen, dass Dzeko noch mindestens zwei Jahre auf seinem Niveau performen kann.“
Nach Ansicht des Experten hat sich der Profifußball in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Moderne Trainingsmethoden und eine gezielte Regeneration ermöglichen es erfahrenen Spielern, ihre Leistungsfähigkeit länger aufrechtzuerhalten.
Deshalb sei das Alter allein kein entscheidender Faktor. „Das heutige 40 ist das frühere 30. Wir sind sehr viel besser geworden, was die Trainingsplanung, Dosierung und Regenerationskompetenzen angeht.“

Foto: IMAGO
Dennoch müsse Schalke die Belastung des Routiniers individuell steuern. Froböse empfiehlt, unnötige Belastungen zu reduzieren und stattdessen gezielt an Stabilität und Muskelaufbau zu arbeiten. Vor allem die Muskulatur rund um Sprung-, Knie- und Hüftgelenke sowie die Waden- und Fußmuskulatur sollten gestärkt werden. Gleichzeitig könnten geringere Sprintbelastungen dazu beitragen, Verletzungen vorzubeugen.
Entsprechend fällt das Gesamturteil des Sportwissenschaftlers positiv aus: „Es braucht erfahrene Spieler, die viel Kompetenz haben. Sie können junge Spieler leiten und in der Kommunikation auch führen. Ich halte die Investition für sinnvoll. Schalke hat eine gute Wahl getroffen.“ Sollte der Transfer in den kommenden Tagen offiziell werden, dürfte diese Einschätzung die Vorfreude auf Schalke zusätzlich steigern.
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