Kutschke schwört Mannschaft ein: "Wissen, was auf dem Spiel steht" | OneFootball

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·28. März 2025

Kutschke schwört Mannschaft ein: "Wissen, was auf dem Spiel steht"

Artikelbild:Kutschke schwört Mannschaft ein: "Wissen, was auf dem Spiel steht"

In der vergangenen Saison verspielte Dynamo Dresden den Aufstieg im Endspurt. Grund genug für Kapitän Stefan Kutschke, noch einmal die Moral und den Teamgeist der neuen Spielzeit zu befeuern. Die Fehler der Vergangenheit sollen sich nicht wiederholen.

"Wir wissen, was auf dem Spiel steht"

Vor einem Jahr stand Dresden vor den letzten neun Spieltagen mit 53 Punkten auf dem dritten Rang, verspielte den Aufstieg anschließend aber. Als Tabellenvierter ging die SGD über die Ziellinie. "Zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr hatten wir schon ein bisschen den Schuss in der Wade", erinnert Kapitän Stefan Kutschke bei "Tag24" daran, dass der Sand nicht erst im Endspurt im Getriebe war. "Aber das ist Vergangenheit, das können wir nicht wiedergutmachen. Jetzt kommt die Zukunft, und das wollen wir besser machen."


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Viele Spieler aus dem heutigen Kader waren seinerzeit nicht an Bord. Elf Akteure um Kutschke herum schon. "Wir hätten gern darauf verzichtet, aber das sind Erfahrungswerte, die du gesammelt hast", gesteht der 36-Jährige auch ein Jahr später noch ein. Umso wichtiger war dem Kapitän der Fokus auf die aktuelle Situation: "Wir wissen, was auf dem Spiel steht. Das steht es aber bei anderen auch. Für Cottbus geht es nicht nur um den Klassenerhalt." Auch er habe aus den Fehlern lernen müssen, gerade als Führungsspieler. Kutschke verspricht: "Jetzt ersticken wir Dinge im Keim."

Kutschkes Vertrag steht hinten an

Was der 36-Jährige meint? Unruhen, darunter auch persönliche Eitelkeiten. "Jeder muss sich der Mannschaft unterordnen, nicht das eigene Ego nach vorne stellen. Spieler, die vielleicht auch mal nach rechts oder links abdriften, müssen immer ein Teil der Truppe sein", schwört Kutschke die Mannschaft ein. Mit dem Wissen, dass das nicht immer leicht ist: "Wir legen viel Wert darauf, dass alles gemeinsam gemacht wird. Es wird nie die gleichen Interessen bei allen geben. Wichtig ist aber, dass alle gemeinsam in eine Richtung laufen."

In den vergangenen Wochen habe die SGD viel dafür getan, um eine eingeschworene Einheit zu werden. Angeführt von Kapitän Kutschke, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Auch das spiele aktuell aber keine Rolle. "Mein Standpunkt ist immer noch so wie vor einigen Wochen. Jetzt haben erst einmal die Ziele mit der Mannschaft eine höhere Priorität als meine. Alles andere kommt zur gegebenen Zeit. Es ist noch nichts geklärt", erklärt der 36-Jährige deshalb. Am Sonntag (16:30 Uhr) wird es mit einem Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden weitergehen.

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