Ladehemmung dauert an! Braucht der HSV noch einen Stürmer? | OneFootball

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·18. Januar 2026

Ladehemmung dauert an! Braucht der HSV noch einen Stürmer?

Artikelbild:Ladehemmung dauert an! Braucht der HSV noch einen Stürmer?

Gegen Borussia Mönchengladbach zeigte der HSV eine über weite Strecken starke Leistung. Nur das entscheidende Tor fehlte.

Die hanseatischen Abschlussprobleme sind ein keinesfalls neues Phänomen. Nur 17 Treffer in 17 Saisonspielen – und damit drei weniger als es der Expected-Goals-Wert vermuten ließe – unterstreichen das HSV-Dilemma im gegnerischen Strafraum.


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Im Heimspiel gegen Gladbach reichten insgesamt 23 Abschlüsse und zwölf Torschüsse nicht aus, um drei imminent wichtige und eigentlich hochverdiente Punkte einzufahren. Die HSV-Fans fühlten sich über 90 Minuten an Partien wie gegen Union Berlin (0:0) oder den VfL Wolfsburg (0:1) erinnert. Auch dort blieb ihre Mannschaft trotz ebenso hochkarätiger Chancen ohne eigenen Treffer.

Nach zwei Einsätzen lässt sich dabei festhalten: Winter Damion Downs ist (noch) nicht der Garant, um die Ladehemmung des HSV in den Griff zu bekommen. Gegen Gladbach war der 21-Jährige deutlich mehr in das Spiel eingebunden als noch in Freiburg. Ein Erfolgserlebnis blieb ihm jedoch verwehrt. Die beste Möglichkeit vergab Downs in der 58. Minute, als er einen Kopfball aus kürzester Distanz in die Arme von Borussia-Keeper Moritz Nicolas setzte.

HSV sicher: „Genug Qualität ist da“

Wie aber lautet die Schlussfolgerung aus dem neuesten Fehlschuss-Festival? Täte der HSV gut daran, im laufenden Transferfenster neben Downs noch einen weiteren Stürmer in den Volkspark zu lotsen?

„Das ist Quatsch“, stellte Nicolai Remberg in aller Deutlichkeit klar. „Genug Qualität ist da, aber wir haben kein Tor gemacht.“ Gerade deswegen könne und wolle er nicht alles schön reden, von einem Personalproblem wollte der 25-Jährige jedoch nicht sprechen.

Cheftrainer Merlin Polzin schlug ähnliche Töne an. „Wir werden unser Bestes geben, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, Tore zu erzielen. Das geht über gute Chancen und die Idee, wie wir nach vorne Fußball spielen wollen.“ Gelingt dieses Vorhaben, dann werde „schon bald das nächste Tor fallen“, versicherte Polzin.

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