Stimmen zu Deutschland gegen Serbien: Was sagen Klopp, Gnabry und Wirtz nach dem 2:0? | OneFootball

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·2. Oktober 2026

Stimmen zu Deutschland gegen Serbien: Was sagen Klopp, Gnabry und Wirtz nach dem 2:0?

Artikelbild:Stimmen zu Deutschland gegen Serbien: Was sagen Klopp, Gnabry und Wirtz nach dem 2:0?

Endlich der erste Sieg: Im dritten Spiel unter Jürgen Klopp hat die deutsche Nationalmannschaft gestern Abend in München Deutschland gegen Serbien mit 2:0 gewonnen. Tom Bischof traf in der 39. Minute, Florian Wirtz in der 61. Minute. Danach war die Stimmung bestens, und der Bundestrainer brachte es auf eine Formel: „Das Gegenpressing ging durch die Decke.“ Was Klopp, die Kapitäne und die Debütanten nach dem Spiel gesagt haben.

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Florian Wirtz (links) bejubelt mit Tom Bischof sein Tor zum 2:0 gegen Serbien am 1. Oktober 2026 in der Allianz Arena in München. (Copyright AFP/Karl-Josef Hildenbrand)


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Die Stimmen stammen von DFB.de, aus dem ZDF und aus der Pressekonferenz in der Allianz Arena. Wie das Spiel lief, steht in unserem Spielbericht, wie die Medien den Abend bewerten, in den Pressestimmen zum 2:0.

  • Ergebnis: Deutschland gegen Serbien 2:0 (1:0)
  • Tore: 1:0 Tom Bischof (39.), 2:0 Florian Wirtz (61.)
  • Ort: Allianz Arena, München, 68.121 Zuschauer
  • Debüts: Jonas Urbig, Derry Scherhant und Mika Baur
  • Nächstes Spiel: Sonntag, 4. Oktober, 20.45 Uhr in Thessaloniki gegen Griechenland, live bei RTL

Klopp: „Das Gegenpressing ging durch die Decke“

Jürgen Klopp hatte seiner Mannschaft vor dem Anpfiff eine einfache Botschaft mitgegeben: „Ich habe den Jungs vor der Partie gesagt, dass ich noch nie ein schlechtes Spiel gesehen habe, wenn das Gegenpressing durch die Decke geht. Und heute ging es das.“ Zufrieden war er mit allem, „mit dem Anfang, dem Mittelteil und dem Ende“. Seine Analyse gegenüber DFB.de: „Wir können uns alle Freiheiten und jedes Risiko leisten, wenn wir gemeinsam die Kugel zurückerobern. In unseren Pressingmomenten waren alle da. Die letzte Linie hat super nach vorne verteidigt. Gegen den Ball war es herausragend und mit dem Ball haben wir wunderbaren Fußball gespielt.“

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Bundestrainer Jürgen Klopp mit seiner Kappe „Einer von 83 Millionen“ an der Seitenlinie beim 2:0 gegen Serbien in München. (Copyright AFP/Karl-Josef Hildenbrand)

Ein Sonderlob gab es für Nick Woltemade, der sich „heute bestimmt kaputtgelaufen“ habe. Und für Florian Wirtz, über den Klopp in der Pressekonferenz sagte: „Er sprühte vor Spielfreude und hat bretthart gearbeitet. Ich weiß gar nicht, was Flo alles richtig machen muss, damit alle happy sind. In Liverpool sollten heute alle happy sein.“

„Das kommt in mein Archiv“

Den Unterschied zum 0:1 gegen Griechenland erklärte Klopp mit der Trainingszeit: „Wir hatten vor dem Spiel gegen Griechenland keine Zeit, Abläufe zu festigen. Dieser Kader hatte jetzt viel mehr Einheiten. Heute waren die Abläufe da. Heute waren die Jungs auf Krawall eingestellt.“ Die Leistung soll nun der Maßstab sein: „Die Leistung muss nun die Baseline sein. Das kommt in mein Archiv, damit zeigen wir den Jungs, wie es gehen kann.“ Auch die Atmosphäre hatte es ihm angetan: „Die Fahnen, La Ola, es war wundervoll. Da ist mir das Herz aufgegangen.“

Wie er den ersten Sieg als Bundestrainer feiern wolle? „Ich habe keine Ahnung. Ich habe ja noch nie ein Spiel als Bundestrainer gewonnen. Als Vereinstrainer wüsste ich es“, sagte Klopp und fragte schmunzelnd, ob Bier im Bus sei. Groß gefeiert wurde aber nicht: „Wir sind alle müde und müssen regenerieren.“ Per Mertesacker, der künftige DFB-Geschäftsführer, sah in seinem letzten Einsatz als ZDF-Experte „Spieler, die mutig waren und etwas wollten“.

Was sagen Gnabry, Bischof und Wirtz?

Serge Gnabry: „Jeder Sieg hilft“

Serge Gnabry führte die Mannschaft zum ersten Mal als Kapitän aufs Feld und wurde zur Pause ausgewechselt. „Als Kapitän aufzulaufen, ist etwas, auf das ich sehr stolz bin, ein wunderbares Gefühl und dann noch mit dem Sieg belohnt. Das macht den Tag noch ein bisschen süßer“, sagte der 31-Jährige. Er ordnete den Abend aber auch ein: „Wir sind mitten in einem Prozess. Jeder Sieg hilft dabei, diesen zu beschleunigen.“

Tom Bischof: „Das Stadion hat heute gebrannt“

Torschütze Tom Bischof genoss vor allem sein Tor vor der Südtribüne: „Das ist ein unglaubliches Gefühl.“ Gegenüber dem SID ergänzte er: „Mir tun die Knie schon weh vom Rutschen.“ Mit der Leistung war er zufrieden: „Wir waren von der ersten Minute an da, haben viele Chancen und können auch ein oder zwei Tore mehr erzielen.“ Über den Bundestrainer sagte er: „Jürgen ist ein Trainer, der einen mitnimmt, der einen mitzieht.“

Florian Wirtz: „Alle hatten richtig Bock auf Fußball“

Florian Wirtz übernahm nach Gnabrys Auswechslung die Kapitänsbinde und krönte seinen Auftritt mit dem 2:0. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, und ich glaube, jeder Einzelne von uns hat heute wirklich alles auf dem Platz gelassen. Wir sind dem Matchplan konsequent nachgegangen und haben fast alles richtig gemacht“, sagte der Liverpool-Profi. Und: „Alle hatten heute richtig Bock auf Fußball, und dann kann man auch selber besser glänzen.“ Die Binde stand nach eigener Aussage nicht auf seiner Liste, „aber es macht mich stolz“.

Debütant und Torwart: Die Stimmen von Baur und Urbig

Mika Baur: „Mein Puls war hoch“

Mika Baur von Celtic Glasgow kam in der 77. Minute für Bischof und ist damit der 1000. Nationalspieler der DFB-Geschichte. „Surreal ist es erstmal immer noch“, sagte er. Die Einwechslung habe ihn überrascht: „Ich habe es erst nicht ganz mitbekommen, dass ich eingewechselt werden sollte. Mein Puls war hoch, aber als ich dann auf dem Platz war, dann ging es wieder.“ Den Plan der Mannschaft fasste er so zusammen: „Mit Gegenpressing eklig zu sein und dennoch gepaart mit geilen Zockern in der Mannschaft.“ Klopp nannte ihn „einen wundervollen Spieler, wahnsinnig schlau, technisch unfassbar gut“. Neben Baur feierten auch Jonas Urbig und Derry Scherhant ihr Debüt.

Jonas Urbig: Glückwünsche von Neuer und Ulreich

Jonas Urbig blieb bei seinem ersten Länderspiel ohne Gegentor. „Für einen Torwart ist es immer besonders, zu Null zu spielen“, sagte der Torhüter des FC Bayern. Vor dem Spiel hatten ihm zwei Kollegen geschrieben: „Manu und Ulle haben mir vor dem Spiel geschrieben und viel Erfolg gewünscht. Über die Nachrichten habe ich mich sehr gefreut.“ Gemeint sind Manuel Neuer und Sven Ulreich. Nervös war Urbig nach eigener Aussage nicht: „Ich bin eigentlich relativ ruhig und entspannt vor dem Spiel gewesen.“

Häufige Fragen zu den Stimmen nach Deutschland gegen Serbien

Was hat Klopp nach dem 2:0 gegen Serbien gesagt?

Klopp war rundum zufrieden: „Ich bin mit allem zufrieden: mit dem Anfang, dem Mittelteil und dem Ende.“ Vor allem das Gegenpressing sei „durch die Decke gegangen“, die Leistung solle nun „die Baseline sein“.

Wer hat die Tore für Deutschland gegen Serbien geschossen?

Tom Bischof traf in der 39. Minute zum 1:0, Florian Wirtz in der 61. Minute zum 2:0.

Wer ist der 1000. Nationalspieler?

Mika Baur von Celtic Glasgow. Der Mittelfeldspieler wurde in der 77. Minute eingewechselt und ist damit der 1000. Spieler, der für die deutsche Männer-Nationalmannschaft aufgelaufen ist.

Wann spielt Deutschland als Nächstes?

Schon am Sonntag, 4. Oktober, um 20.45 Uhr in Thessaloniki gegen Griechenland, das Hinspiel in Augsburg ging 0:1 verloren. RTL überträgt live, mehr in unserer Übersicht RTL Fußball live. Klopp ist zuversichtlich: „Nach dem Sieg trauen wir uns eher zu, auch das nächste Spiel zu gewinnen.“ Alle Spiele des Tages stehen in Fußball heute am 4.10.2026, alle weiteren Termine im DFB-Fahrplan.

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