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·19. September 2026

Ländle-Derby: Was Lustenau besser machte als Altach

Artikelbild:Ländle-Derby: Was Lustenau besser machte als Altach

Domenik Schierl sprang mit dem Schlusspfiff übers Feld und herzte alle, die ihm gerade über den Weg liefen.

"Rundum perfekt", nannte Austria Lustenaus Tormann den Derbyabend. Gegen den SCR Altach feierte sein Team im ersten Aufeinandertreffen seit Mai 2024 vor vollem Haus einen 2:0-Derbysieg (zum Spielbericht >>>).


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"Zwei Tore geschossen, hinten zu null - der Plan ist voll aufgegangen," freute sich Schierl überschwänglich.

Anfangsdruck abgewehrt

Dabei gehört die Anfangsphase klar den Gästen, die als Tabellenschlusslicht mit Druck nach Lustenau gefahren waren. "Altach ist mit einer enorm hohen Erwartung in das Spiel gegangen - die haben gewusst, wir sind angeschlagen", sagte Lustenaus Trainer Markus Mader.

Sein Team hatte in der Vorwoche spät eine 1:0-Führung bei Austria Wien aus der Hand gegeben - bei einer Derbyniederlage wäre Altach in der Tabelle vorbeigezogen.

Die erste richtig gute Chance im Derby hatte bei druckvoll startenden Altachern Patrick Greil in Minute 19 - Schierl parierte. In der Folge fand Lustenau besser ins Spiel. "Nach dem Save hast du im Gegenzug gemerkt: Wir haben Selbstvertrauen gekriegt", so Schierl.

Dass Altach zunächst besser im Spiel war, das war auch Trainer Markus Mader bewusst. Aber: Man sei ruhig geblieben, habe versucht, Inputs zur Höhe beim Verteidigen zu geben. Das schien zu fruchten. Dass Lustenau sich durchsetzte, hatte aber einen noch viel einfacheren Grund: Lustenau war - anders als an manchen vorherigen Spieltagen - effizient.

Der Unterschied: Effizienz

"Das war der Unterschied", fand Sportdirektor Dieter Alge. Die erste halbe Stunde habe Altach gehört - die wiederum das Problem gehabt hätten, vorne zu ungefährlich zu sein. Also ein Problem, mit dem die Austria bislang auch schon desöfteren gehadert hatte.

"Heute waren wir effizienter - die Tore waren auch richtig gut herausgespielt. Ich finde, es war ein verdienter Sieg." Auch Mader sprach von zwei Traumtoren, überragend seien die gewesen.

Besagte Tore erzielten Antonio Verinac in Minute 36 per Kopf, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte Dominik Weixelbraun nach, in Szene gesetzt wurde er von Verinac.

"Da steht 2:0", sagte der nach dem Spiel und zeigte auf die Anzeigetafel. "Wir haben gefightet, wir haben alles gegeben, die Seele auf dem Platz gelassen. Am Ende waren wir effizient, das reicht."

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