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·27. August 2026

Lässt Polzin HSV-Teenie Lemke jetzt auch gegen den BVB ran?

Artikelbild:Lässt Polzin HSV-Teenie Lemke jetzt auch gegen den BVB ran?

Der erste Pflichtspieltreffer, ein Platz in den HSV-Geschichtsbüchern und jede Menge Lob von allen Seiten: Louis Lemke hätte nach seinem Traumabend in Verl allen Grund, ein wenig durchzudrehen.

Doch genau das wird nicht passieren. Die HSV-Verantwortlichen achten bewusst darauf, dass ihr 16 Jahre altes Top-Talent trotz des Hypes geerdet bleibt. Viel wichtiger als der lockere Pokal-Aufgalopp in Ostwestfalen ist ohnehin die Frage, was als Nächstes kommt. Und das könnte es in sich haben.


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Am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) gastiert der HSV zum Bundesliga-Auftakt bei Borussia Dortmund. Sollte Miro Muheim – wie es aktuell zu erwarten ist – seine Muskelverletzung nicht rechtzeitig auskurieren, dürfte Lemke ein weiteres Mal auf der linken Schiene beginnen. Für den Youngster wäre es die erste echte Feuertaufe seiner noch jungen Karriere.

HSV: Lemke vor Flutlicht-Feuertaufe in Dortmund?

Denn das Niveau im Signal Iduna Park wird naturgemäß ein völlig anderes sein als beim Drittliga-Vorletzten in Verl. Auf Lemkes Seite könnte mit Konstantinos Karetsas einer der spannendsten Neuzugänge der Bundesliga warten. Der zwei Jahre ältere Grieche, für 30 Millionen Euro aus Genk verpflichtet, bewegt sich bevorzugt im rechten Halbraum und sucht immer wieder das Eins-gegen-Eins. Am liebsten zieht er in die Mitte, um mit seinem starken linken Fuß zum Abschluss zu kommen. Gleichzeitig schaltet sich mit Julian Ryerson regelmäßig einer der laufstärksten Außenverteidiger der Liga in die Offensive ein. Der Norweger sorgt mit seinen Vorstößen und seiner Flankenqualität konstant für Gefahr.

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Foto: IMAGO

Für Lemke würde das bedeuten: deutlich mehr Defensivarbeit, deutlich weniger Ruhe am Ball und zahlreiche Entscheidungen unter höchstem Druck.

Dass ihm die Aufgabe grundsätzlich zuzutrauen ist, steht jedoch außer Frage. Nach dem Pokalsieg sprach Trainer Merlin Polzin von den „richtig guten Leistungen“, die der Linksfuß bereits über Wochen hinweg bei den Profis gezeigt habe. Auch Teamkollegen wie Sander Tangvik und Sebastiaan Bornauw lobten seine Entwicklung und seine Furchtlosigkeit. Trotzdem würde ein Flutlicht-Duell in Dortmund Lemkes Resilienz noch einmal deutlich heftiger auf die Probe stellen.

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