Lage am Millerntor – 12. Mai 2026 | OneFootball

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·12. Mai 2026

Lage am Millerntor – 12. Mai 2026

Artikelbild:Lage am Millerntor – 12. Mai 2026

Der FC St. Pauli kämpft im Profikader mit einem Magen-Darm-Virus, alle Fans kämpfen vor dem Saisonfinale mit den Nerven und am Ende hilft eh nur eins: BELIEVE! Die Lage am Dienstag.

Redax

Tim ist im Urlaub, wir fassen uns daher ungewohnt kurz und melden uns vom Abgrund. Aber der Worte sind ja auch ohnehin genug gewechselt. Jetzt im Podcatcher Eurer Wahl oder auf YouTube.


OneFootball Videos


FC St. Pauli

Leipzig

Nike hat die Stimmen und Statistiken zusammengesammelt und nimmt uns nochmal mit in den Samstagnachmittag: „Keep your head up, keep the chest up!“

FC St. Pauli vs. RaBa Leipzig: „Keep your head up, keep the chest up!“

Noten

Nikola Vasilj und Arkadiusz Pyrka erhielten beim kicker eine 3,0, Joel Fujita, Eric Smith, Tomoya Andō eine 3,5, gleiches gilt für die eingewechselten Hauke Wahl und Fin Stevens. Bei FotMob erhält Jackson Irvine mit einer 7,4 die beste Bewertung, gefolgt von Joel Fujita (7,2) und Tomoya Andō (7,2).

Podcasts

Yannick besprach das Spiel in Leipzig erneut mit Kai, neben der aktuellen sportlichen Situation ging es natürlich auch um das Drumherum.

Im Rasenfunk (2h44m) fungierte diese Woche Eva Bohle als Gastgeberin, sie besprach mit Justin Kraft (MiaSanRot) und Jakob Haffke (Flugkopfball) den Spieltag. Gleich zu Beginn (2m59s) geht es um unsere Begegnung. Auch „If you can hear us“ (39m01s) ist am Start, Larissa und Zoltan besprechen die Niederlage zu zweit. Gleiches Setup wie gewohnt bei „In Kontakt bleiben“ (34m19s), wo Mia und Felix sich mit den beiden Hamburger Teams beschäftigen.

Kollaustraße

Wenn ein Virus ein Fußballteam heimsucht und, wie beim FC St. Pauli, langsam die Runde macht, muss man irgendwann die Notbremse ziehen. Ob und wie das jetzt im Nachgang des Spiels in Leipzig und insbesondere mit dem freien Tag gestern erfolgreich gelungen ist, wird man heute beim Training sehen können. Das „Wir müssen uns separieren“-Zitat von Alexander Blessin in der MOPO ließ da Schlimmstes vermuten. Das Training wird heute aber wie geplant um 11.00h öffentlich sein. Allerdings trainieren tatsächlich einige Spieler heute als Vorsichtsmaßnahme nicht mit dem Team, eine Medienrunde wird allerdings trotzdem mit Nikola Vasilj stattfinden, der ja auch was zu feiern hat, denn:

Nikola Vasilj

Bosnien-Herzegowina hat als erster Teilnehmer seinen Kader für die FIFA-WM nominiert und wir genießen einfach mal ganz kurz den Moment, an dem mehr Spieler des FC St. Pauli ihr Ticket sicher haben als Spieler des FC Bayern. Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung, Nikola Vasilj! // Instagram

Neues von den Alten

Timo Schultz ist nicht nur mit dem VfL Osnabrück als Meister in die 2. Bundesliga aufgestiegen, sondern jetzt auch im offiziellen Voting zum „Trainer der Saison“ in der 3. Liga gewählt worden. Und wo wir gerade beim lila-weißen Aufsteiger von der Bremer Brücke sind: Robin Meißner bleibt den Osnabrückern erhalten, seine bisherige Leihe von Dynamo wurde in eine feste Verpflichtung umgewandelt.

Apropos Trainer und 3. Liga: Aus dieser ist Khvicha Shubitidze jetzt als Interimslösung für die letzten Spieltage mit Erzgebirge Aue abgestiegen. Wie der Verein jetzt mitteilte, wird Shubitidze auch in der Regionalliga als Trainer fungieren.

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Regionalliga Nord

Der Bericht der 1. Frauen vom 1:1 bei ATS Buntentor ist online.Da auch mich ein paar irritierte Nachfrage erreichten, warum denn der Klassenerhalt noch nicht feststehe, obwohl der Vorsprung auf fussball.de ausreichend erscheint. Durch den bereits feststehenden Abstieg des VfL Wolfsburg II aus der 2. Liga erhöht sich die Zahl der absteigenden Teams in der Regionalliga auf drei.

1. Frauen: 1:1 beim ATS Buntentor

Fanszene-News

Clubheim

Die Ruhe vor dem Sturm… // BSky

📅 Das aktuelle Clubheimprogramm.#fcsp— FC St. Pauli (@fcstpauli.com) 2026-05-11T14:23:15.067Z

„Come on, Boys“ – Demo am Donnerstag

Nicht nur das Clubheim hat am Donnerstag geschlossen, es ist bekanntlich „Christi Himmelfahrt“. Dieser gesetzliche Feiertag wird landläufig auch „Vatertag“ genannt und insbesondere junge Männer, die oftmals wohl auch gar keine Väter sind, ziehen dann mit dem Bollerwagen und viel Alkohol durch die Gegend. Mag in Hamburg schon unschön sein, ist im Umland tatsächlich noch viel schlimmer. Auch viele Kreispokalendspiele in den umliegenden Bundesländern können ein gröhlendes Lied davon singen.Dem soll nun etwas Positives entgegengesetzt werden.Die „Come on, Boys!“-Demo mit dem Zusatz „Für eine gleichberechtigte Gesellschaft, ohne Gewalt gegen Frauen* – Vatertag reframed, bring your family“ startet am Donnerstag um 14.00h auf dem Heiligengeistfeld.

Artikelbild:Lage am Millerntor – 12. Mai 2026

Döntjes

Regionalliga Nordost: Nichtangriffspakt und Gäste-Boykott

In der Regionalliga Nordost ist wirklich immer etwas los. Der Meister in dieser Saison spielt gegen die Würzburger Kickers um den Aufstieg in die 3. Liga. Tabellenführer Lok Leipzig geht mit vier Toren Vorsprung auf Carl Zeiss Jena und dem vermeintlich leichteren letzten Spiel (gegen Magdeburg II statt gegen den Tabellendritten aus Erfurt) in den letzten Spieltag. Und genau um diese beiden Teams gibt es dann auch wieder was zu erzählen.

Beginnen wir mit Lok, das lange Zeit wie der problemlose und souveräne Meister aussah. Eine Schwächephase der letzten Wochen sorgte überhaupt erst dafür, dass Jena nochmal herankommen konnte. Aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen ist man auch in der Regionalliga davon abgekommen, den vorletzten Spieltag parallel auszutragen und so wusste Lok am Sonntag beim Auswärtsspiel in Greifswald schon vor Anpfiff, dass Jena zwar einen Punkt mehr, aber das schlechtere Torverhältnis hat. Der Greifswalder FC seinerseits hatte zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz und das deutlich bessere Torverhältnis, ein Punkt wäre also quasi gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Es kam, wie es kommen musste: Greifswald führte zur Pause, Leipzig glich nach einer guten Stunde aus – und in den Schlussminuten einigte man sich dann auf einen Nichtangriffspakt. Dies sorgte verständlicherweise für wenig Begeisterung (MDR).

Doch auch bei Jena gibt es Störgeräusche im Umfeld: Das Thüringen-Derby gegen Erfurt gehört traditionell zu den emotionaleren Begegnungen. Umso verwunderlicher, dass der Verband es auf den letzten Spieltag gelegt hat. Ein Auflagenbescheid der Stadt Jena hatte zuletzt für Ärger gesorgt: Das Gästeticketkontingent wurde von 1500 auf 800 Tickets reduziert. Während Rot-Weiß Erfurt nun mitteilte, dann lieber ganz auf das Gästekontingent zu verzichten und stattdessen ein Public Viewing in Erfurt anbietet, mobilisiert die RWE-Fanszene für eine Demo in Jena, während die Jenaer Südkurve ihrerseits einen Derbymarsch plant. Klingt mindestens bezüglich der Polizeikosten nach einem klassischen Eigentor der Stadt Jena.

England: Play-offs um den Aufstieg in die Premier League

Falls jemand nicht gespoilert werden will, hier zunächst das Highlight-Video zwischen Millwall und Hull City. Das Hinspiel in Hull endete letzten Freitag 0:0. // YouTube

Ja, okay, das Vorschaubild verrät schon einiges, aber ich hab es zumindest versucht. Hull City (Sechster nach 46 Spieltagen in der Liga und erst am letzten Spieltag noch an Wrexham vorbei auf den Play-off Rang gesprungen) also konnte gestern Abend im „New Den“ bei Millwall (3.) mit 2:0 gewinnen und steht somit im Endspiel in Wembley am 23. Mai. Der Gegner wird heute Abend zwischen Southampton (4.) und Middlesbrough (5.) gesucht, auch hier endete das Hinspiel 0:0.

Zu guter Letzt

Wir brauchen ja dieses Woche alle etwas Glauben… und wer wäre da passender als derjenige, der „BELIEVE“ quasi erfunden hat?Neue Staffel „Ted Lasso“, ab August. // YouTube

Forza St. Pauli!// Maik

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