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·25. März 2026
Landespokal: Wiesbaden und Verl ziehen souverän ins Finale ein

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Der SV Wehen Wiesbaden und der SC Verl haben sich in ihren jeweilen Landespokal-Partien keine Blöße gegeben und sind souverän ins Finale eingezogen. Während der SVWW im Hessenpokal gegen Sechstligist Germania Ober-Roden mit 4:0 gewann, machte es der SCV im Westfalenpokal noch deutlicher und setzte sich mit 8:0 gegen Fünftligist Türkspor Dortmund durch.
Nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Hansa Rostock nahm Wehens Trainer Daniel Scherning lediglich vier Veränderungen in der Startelf vor: Für Torhüter Brdar, Hübner, Fechner und Greilinger begannen Broll, May, Nejad und Schleimer. Gegen den Sechstligisten aus Ober-Roden wurde der SV Wehen von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und ging bereits nach sieben Minuten durch ein Eigentor der Hausherren in Führung. Auch in der Folge dominierten die Wiesbadener das Spielgeschehen, es dauerte aber bis zur 32. Minute ehe der Favorit den zweiten Treffer erzielen konnte. Nach einer Kalem-Ecke traf Gillekens zum 2:0, was auch den hochverdienten Halbzeitstand bedeutete.
Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts schaltete der SVWW einen Gang zurück, ohne jedoch defensiv etwas zuzulassen. Vielmehr setzte der Favorit immer wieder gefährliche Stiche und erzielte durch Nejad gut 20 Minuten vor dem Ende den wohl vorentscheidenden dritten Treffer. Nachdem Johansson vier Minuten vor dem Ende das 4:0 erzielte, stand der Finaleinzug der Wehener fest. Dort treffen sie im Rahmen des Finaltags der Amateure am 23. Mai auf Regionalligist SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Zuvor steht aber noch der Liga-Endspurt an, in dem nach der Länderspielpause Alemannia Aachen der Gegner ist.
Im Vergleich zum 3:0-Erfolg über den 1. FC Saarbrücken nahm Verls Trainer Tobias Strobl einige Veränderungen in der Startelf vor. Während Keeper Schulze, Otto, Arweiler und Besio erneut starteten, begannen mit Kijewski, Knost, Lehmann, Mesanovic, Stark, Wessig und Wörner gleich sieben neue Spieler. Letzterer sorgte gegen den Fünftligisten Türkspor Dortmund nach vier Minuten für einen Start nach Maß und traf zur frühen Führung. Auch im Anschluss spielten die Ostwestfalen weiter ihre spielerische Überlegenheit aus, mussten jedoch in der 22. Minute einen Schreckmoment überstehen als Alici völlig freistehend den Ausgleich verpasste. Anschließend war es aber wieder ein Spiel auf ein Tor, in dem Besio per Doppelpack (34., 39.) und Mesanovic (45.) für den 4:0-Halbzeitstand sorgten.
Die zweite Halbzeit begann genau so, wie der erste Spielabschnitt endete: Der SC Verl erspielte sich Chance um Chance und kam folgerichtig zehn Minuten nach Wiederanpfiff durch einen Strafstoß zum 5:0. In der Folge steckte der Favorit ein wenig zurück, sodass sich mehrere Möglichkeiten für Türkspor ergaben. Da diese aber allesamt ungenutzt blieben, waren es in der 65. und 67. Minute erneut die Verler, die durch einen Doppelschlag durch Arweiler und Mesanovic auf 7:0 erhöhten. Der Favorit blieb dran und konnte das Ergebnis durch Wessig (81.) noch erhöhen. Durch den Sieg steht der SC Verl im Finale des Westfalenpokals, in dem sie ebenfalls am 23. Mai auf die Sportfreunde Lotte treffen. Das nächste Ligaspiel steht nach der Länderspielpause beim SSV Ulm an.









































