Fussballdaten.de
·26. August 2026
LASK dreht Vier-Tore-Rückstand und stürmt in die Königsklasse

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·26. August 2026

Es wirkte wie eine Formsache. Nach dem souveränen 3:0-Hinspielsieg und der frühen Führung im Rückspiel hatte Celtic Glasgow die Tür zur Champions League weit aufgestoßen. Doch was dann in Linz folgte, entwickelte sich zu einem der spektakulärsten Comebacks der jüngeren Europacup-Geschichte.
LASK gewann nach Verlängerung mit 5:1, drehte damit ein zwischenzeitliches 0:4 im Gesamtergebnis und zog durch ein 5:4 nach beiden Spielen erstmals in die Ligaphase der Champions League ein.
Dabei sprach zunächst alles für die Schotten. Zwar begann LASK engagiert, doch nach einer guten halben Stunde schien die Entscheidung endgültig gefallen.
Nach einer Vorarbeit von Yang Hyun-jun traf Kapitän Callum McGregor aus der Distanz. Der Ball wurde noch leicht abgefälscht und ließ LASK-Keeper Lukas Jungwirth keine Chance.
Mit dem Treffer zum 1:0 führte Celtic im Gesamtergebnis bereits mit 4:0. Die Gäste wirkten souverän und hätten durch Kasper Høgh sogar noch nachlegen können.
Doch ausgerechnet Benjamin Nygren, im Hinspiel noch einer der Matchwinner, leitete die Aufholjagd der Gastgeber ein. Ein ungenauer Rückpass landete direkt bei Moses Usor, der die Einladung dankend annahm und zum 1:1 einschob.
Der Treffer brachte die Linzer zurück ins Spiel und veränderte die Atmosphäre im Stadion spürbar. Plötzlich glaubte LASK wieder an die Sensation.
Direkt nach dem Seitenwechsel legten die Österreicher nach. Usor bereitete stark für Robert Ljubicic vor, der zum 2:1 traf und die Hoffnung weiter wachsen ließ.
Als Samuel Adeniran wenig später einen spektakulären Distanzschuss aus rund 30 Metern ins Netz setzte, begann Celtic zu wanken. Die Gastgeber waren nun klar die bessere Mannschaft und schnürten den schottischen Meister phasenweise in der eigenen Hälfte ein.
Adeniran traf zudem noch die Latte, während Celtic kaum noch Entlastung fand.
Lange schien es dennoch, als würde Celtic den knappen Gesamtvorsprung über die Zeit retten. Doch in der Nachspielzeit fiel der nächste Schock für die Gäste.
Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum reagierte Florian Flecker am schnellsten und schob den Abpraller zum 4:1 ins Netz. Damit war das Gesamtergebnis ausgeglichen und die Verlängerung perfekt.
Die Raiffeisen Arena stand zu diesem Zeitpunkt längst Kopf.
In der Verlängerung setzte sich der Alptraum für Celtic fort. Nach einem Ballverlust von Luke McCowan schaltete LASK blitzschnell um. Adeniran nutzte die Gelegenheit und schob den Ball präzise ins Eck.
Erstmals im gesamten Duell lag LASK nun auch im Gesamtergebnis vorne.
Zwar vergab der Amerikaner später noch die Chance auf seinen Hattrick, als er mit einem Elfmeter an Viljami Sinisalo scheiterte, doch das spielte letztlich keine Rolle mehr.
Mit dem Schlusspfiff war die Sensation perfekt. Aus einem beinahe aussichtslosen 0:4-Rückstand machte LASK einen historischen 5:4-Gesamtsieg und sicherte sich erstmals die Teilnahme an der Champions-League-Ligaphase.
Für Celtic hingegen endet ein eigentlich sicher geglaubter Traum auf äußerst schmerzhafte Weise. Die Schotten müssen sich nach einem der größten Europacup-Einbrüche ihrer Vereinsgeschichte mit der Europa League begnügen. Für Martin O'Neills Team dürfte diese Niederlage noch lange nachwirken.
Live







































