Football Italia
·24. Juni 2026
Lazio verliert Grundsatzfall zu Schwangerschaft und illegaler Entlassung

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·24. Juni 2026

Lazio Women muss der ehemaligen Spielerin Maja Gothberg nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs mehr als 69.000 Euro Entschädigung zahlen, nachdem festgestellt wurde, dass ihr Vertrag wegen ihrer Schwangerschaft rechtswidrig beendet wurde.

ROM, ITALIEN – 05. MAI: Maja Eva Gothberg von SS Lazio Women erzielt das Führungstor während des Serie-B-Spiels gegen Women und Ternana Women im Sportzentrum Formello am 05. Mai 2024 in Rom, Italien. (Foto von Marco Rosi – SS Lazio/Getty Images)
Dies gilt als ein wegweisender Fall im Frauenfußball, und Lazio wird daher einen unglücklichen Platz in den Geschichtsbüchern einnehmen.
Gothberg hatte ihre Schwangerschaft im Sommer 2024 offengelegt, und Lazio hatte mit ihr einen neuen Vertrag für die Saison 2024/25 ausgehandelt, doch dieser wurde nie unterschrieben.
Sie argumentierte, dass dies daran lag, dass der Klub wegen ihrer Schwangerschaft einen Rückzieher gemacht habe, und der CAS gab ihr heute Recht.

ROM, ITALIEN – 13. MAI: Fans von SS Lazio während des Finalspiels der Coppa Italia gegen den FC Internazionale im Stadio Olimpico am 13. Mai 2026 in Rom, Italien. (Foto von Paolo Bruno/Getty Images)
Die 28-Jährige war für den 18. Juli in Rom zu routinemäßigen medizinischen Untersuchungen und zum Vorbereitungsstart erwartet worden, reiste jedoch an diesem genauen Datum wegen Übelkeit, Müdigkeit und Erbrechen nicht an.
Lazio behauptete, dass ihre ausbleibende Anreise bedeute, dass sie sich aus dem vorgeschlagenen Vertrag zurückgezogen habe.
Der Internationale Sportgerichtshof wies auch das Argument zurück, Gothbergs Berater habe mit Parma verhandelt, und verwies auf Nachrichten, in denen dem Klub aus dem Stadio Tardini mitgeteilt wurde, dass sie nicht für einen Transfer zur Verfügung stehe.
Daher wurde davon ausgegangen, dass bereits vor der Offenlegung der Schwangerschaft ein bindender Vertrag bestand.
FIFPro, die Gewerkschaft aller Profifußballer, erklärte, dieses „bahnbrechende“ Urteil „schafft einen wichtigen Präzedenzfall für die Vertraulichkeit schwangerschaftsbezogener medizinischer Informationen“.
Es war das erste Mal überhaupt, dass der CAS einer Spielerin eine Entschädigung zusprach, weil ein Arbeitsverhältnis wegen einer Schwangerschaft rechtswidrig beendet worden war.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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