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·4. September 2026

Leih-Deal bestätigt: Leipzig gibt 20-Millionen-Fehleinkauf ab

Artikelbild:Leih-Deal bestätigt: Leipzig gibt 20-Millionen-Fehleinkauf ab

Arthur Vermeeren (21) verlässt RB Leipzig erneut auf Leihbasis. Der belgische Nationalspieler kehrt zu dem Klub zurück, bei dem er ausgebildet wurde.

Royal Antwerpen leiht Arthur Vermeeren bis zum Saisonende von RB Leipzig aus. Das gab der belgische Erstligist bekannt. Für Vermeeren ist es die Rückkehr an den Ort seines Durchbruchs.


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Der defensive Mittelfeldspieler beeindruckte Scouts von europäischen Top-Klubs unter anderem mit seinen Auftritten für Antwerpen in der Champions League 2023/24 – die Belgier hatten sich unter Trainer Mark van Bommel erstmals für die Königsklasse qualifiziert.

Atletico Madrid legte 18 Millionen hin

Im Januar 2024 hatte Atlético Madrid 18 Millionen Euro nach Antwerpen überwiesen, in Spanien setzte sich der Belgier aber nicht durch. Im Sommer 2024 folgte zunächst auf Leihbasis der Wechsel zu RB Leipzig, ein Jahr später wanderten 20 Millionen Euro Ablöse nach Madrid.

In der Bundesliga glückte dem Belgier der schnelle Durchbruch ebenfalls nicht. Die Sachsen gaben ihn gegen eine Leihgebühr von drei Millionen Euro Ende August 2025 an Olympique Marseille ab. Am Cottaweg besitzt er noch einen Vertrag bis 2029.

Bei den Belgiern trifft er auf Trainer Joseph Oosting (53), dessen Mannschaft nach vier Spieltagen mit sieben Punkten auf Rang neun der Pro League steht. Zuletzt setzte es eine 1:4-Heimniederlage gegen Sint-Truiden.

Weiter geht es für Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) in der Bundesliga bei Werder Bremen – dann ohne Vermeeren. Der 21-Jährige könnte stattdessen am selben Abend (20:45 Uhr) bei Standard Lüttich sein zweites Antwerpen-Debüt geben.

Marktwert-Steigerung?

Die Verantwortlichen von RB Leipzig dürften sich von der Ausleihe regelmäßige Spielpraxis für den Mittelfeldspieler und in diesem Zusammenhang einen gestiegenen Marktwert erhoffen. Nach nur 41 Pflichtspielen für die Sachsen muss der sechsfache Nationalspieler Belgiens zum jetzigen Zeitpunkt als Fehleinkauf angesehen werden.

Der Belgier wird aber erst im kommenden Februar 22 Jahre jung und besitzt damit noch genügend Entwicklungspotenzial, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen und Leipzig einen Transfergewinn zu verschaffen.

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