Lemke knackt Seeler-Rekord – und drängt in die nächste HSV-Startelf | OneFootball

Lemke knackt Seeler-Rekord – und drängt in die nächste HSV-Startelf | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Frühes-Tor.de

Frühes-Tor.de

·25. August 2026

Lemke knackt Seeler-Rekord – und drängt in die nächste HSV-Startelf

Artikelbild:Lemke knackt Seeler-Rekord – und drängt in die nächste HSV-Startelf

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Louis Lemke hat beim Hamburger SV einen 72 Jahre alten Vereinsrekord gebrochen. Nun könnte der 16-Jährige auch beim Bundesliga-Auftakt eine Rolle spielen.


OneFootball Videos


Bei seinem ersten Pflichtspiel von Beginn an traf Lemke zum 3:0 gegen den SC Verl. Damit löste er Uwe Seeler als jüngsten Torschützen der HSV-Geschichte ab. Der Teenager nutzte nicht nur seine große Szene vor dem Tor, sondern überzeugte auf der linken Seite über 75 Minuten.

Erster Start, erstes Tor

Lemke rückte für den angeschlagenen Miro Muheim in die Mannschaft. Nachdem der HSV zunächst Probleme mit dem mutigen Drittligisten gehabt hatte, brachte Albert Grønbæk die Hamburger kurz vor der Pause in Führung. Direkt nach Wiederbeginn erhöhte der Däne auf 2:0.

Vier Minuten später folgte Lemkes Moment. Nicolai Remberg eroberte den Ball im Gegenpressing und schickte den Youngster in den Strafraum. Lemke blieb ruhig und traf mit einem flachen Abschluss ins lange Eck.

Mit 16 Jahren und zehn Monaten wurde er zum jüngsten Pflichtspieltorschützen des Vereins. Den ersten Rekord hatte er bereits am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison aufgestellt: Durch seinen Kurzeinsatz gegen Freiburg war Lemke zum jüngsten HSV-Profi geworden.

Lemke löst Uwe Seeler ab

Seeler hatte sein erstes Pflichtspieltor für den HSV 1954 im Pokal gegen Eintracht Trier erzielt. Die spätere Vereinslegende war damals 17 Jahre, neun Monate und zehn Tage alt. Fast genau 72 Jahre später unterbot Lemke diese Marke deutlich.

Auch im gesamten DFB-Pokal gehört der Hamburger nun zu den jüngsten Torschützen der Geschichte. Lediglich Kennet Eichhorn war bei seinem ersten Pokaltor noch jünger. Lemke schob sich damit unter anderem vor Jude Bellingham.

Der gebürtige Hamburger wechselte 2023 vom Niendorfer TSV in den Nachwuchs des HSV. Nach seinem 16. Geburtstag erhielt er einen langfristigen Profivertrag. Seit Jahresbeginn trainiert der Außenbahnspieler regelmäßig mit der ersten Mannschaft und sammelte parallel Spielpraxis in der U19 und U21.

Polzin lobt Lemkes Arbeit

„Er ist ein fleißiger Arbeiter und hat trotzdem wegen seines Alters eine große Freude am Fußballspielen“, erklärte Merlin Polzin nach der Partie bei Sky. Der Trainer verwies dabei auch auf die Unterstützung der erfahrenen Profis.

Besonders Remberg kümmert sich um Lemke und arbeitet mit ihm zusätzlich im Kraftraum. Auch Torhüter Sander Tangvik zeigte sich von der Entwicklung seines jungen Mitspielers beeindruckt. Lemke spiele seit Beginn der Vorbereitung auf einem außergewöhnlich hohen Niveau, sagte der Norweger laut ntv.

Ob Lemke am Samstag auch bei Borussia Dortmund beginnt, hängt vor allem von Muheims Zustand ab. Der etatmäßige Linksverteidiger hatte das Pokalspiel wegen muskulärer Probleme verpasst. Eine Entscheidung über seinen Einsatz beim Bundesliga-Auftakt steht noch aus.

Impressum des Publishers ansehen