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·9. Mai 2026

Letzte Aktion für Werder? Darum sah Sugawara die Rote Karte

Artikelbild:Letzte Aktion für Werder? Darum sah Sugawara die Rote Karte

Der SV Werder Bremen ist so gut wie sicher gerettet und kann eigentlich schon für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Für die 100 prozentige Gewissheit benötigen die Grün-Weißen aber etwas Zählbares im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Dass es für die Kraichgauer um die Champions-League-Qualifikation geht, macht die Aufgabe nicht gerade einfacher. Und dann haben sich die Gäste auch noch früh selbst geschwächt.

SVW-Verteidiger Yukinari Sugawara sah bereits in der dritten Spielminute die Rote Karte! Der Japaner trat seinem Gegenspieler Bazoumana Touré voll auf die Wade und hatte zunächst großes Glück, dass er für dieses Foulspieler nicht einmal die Gelbe Karte sah.


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Schiedsrichter Sören Storks bekam dann jedoch das Signal aus dem Videokeller, dass womöglich ein grobes Foulspiel vorlag. Der Unparteiische schaute sich die Szene bei der nächsten Gelegenheit selbst am VAR-Monitor an - und zückte folgerichtig die Ampelkarte.

Damit hat Sugawara, der in der laufenden Saison eigentlich noch eine der wenigen Konstanten in der Werder-Abwehr war, seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. Schließlich müssen die Norddeutschen bei den favorisierten Hoffenheimern praktisch das ganze Spiel in Unterzahl bestreiten.

Ob Werder bei der TSG trotzdem etwas Zählbares holen kann, bleibt abzuwarten. Abschießen lassen sollten sie sich auch in Unterzahl besser nicht, denn auch das Torverhältnis könnte im Kampf um den Klassenerhalt noch zum Faktor werden.

Spielt Sugawara nie wieder für Werder? Fritz lässt aufhorchen

Für Sugawara könnte das im Übrigen seine letzte Szene im grün-weißen Trikot gewesen sein. Aufgrund der Roten Karte wird er das letzte Saisonspiel gegen Borussia Dortmund am 34. Spieltag verpassen, danach endet die Leihe. Ob er zum FC Southampton zurückkehren wird oder Werder ihn fest verpflichtet, ließ Clemens Fritz unter der Woche noch offen.

"Yuki bringt viel mit, aber da geht noch mehr. Er ist ein guter Typ, aber es ist noch keine Entscheidung gefallen, ob wir mit ihm weitermachen", sagte Werders Geschäftsführer Profifußball gegenüber Bild.

Mit seinem unnötigen Foulspiel gegen Hoffenheim sammelte er sicherlich keine Argumente für einen Verbleib an der Weser.

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