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·17. Februar 2026
Letzter großer Vertrag! BVB-Star plant Abschied im Sommer

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·17. Februar 2026

Trotz Vertrag bis 2027 plant Serhou Guirassy offenbar seinen Abgang aus Dortmund. Der Stürmer verfolgt einen klaren Karriereplan: Mit 30 Jahren will er seinen „letzten dicken Vertrag“ unterschreiben – und der wird wohl nicht beim BVB sein. Saudi-Arabien winkt mit dem großen Geld.
Die Bild berichtet, dass Guirassy einen „klaren Karriereplan“ verfolge. Dieser sieht vor, im Sommer 2026 mit dann 30 Jahren noch einmal richtig abzukassieren. Sein Bruder und Berater Karamba hatte den Stürmer bereits im vergangenen Sommer bei diversen Klubs aus Saudi-Arabien angeboten – mit dem Ziel, „nochmal richtig abzukassieren“.
Auch für den kommenden Transfersommer gilt die Wüste als wahrscheinlichste Option. Das Guirassy-Lager hofft zwar noch auf Interesse von europäischen Top-Klubs, doch angesichts der durchwachsenen Leistungen in dieser Saison scheint das eher unwahrscheinlich.
Von Anfang Oktober bis Anfang Februar durchlebte Guirassy eine amtliche Flaute. In 21 Pflichtspielen gelangen ihm nur vier Treffer – viel zu wenig für einen Stürmer seiner Preisklasse. Phasenweise enttäuschte er nicht nur spielerisch, sondern auch mit seiner Körpersprache.
Erst mit dem 3:2-Sieg gegen Heidenheim am 1. Februar platzte der Knoten. Seinem Doppelpack gegen das Schlusslicht ließ er den Siegtreffer gegen Wolfsburg und nun gegen Mainz einen weiteren Doppelpack folgen. Mit 15 Treffern in 32 Pflichtspielen ist er trotz allem Dortmunds mit Abstand bester Torjäger.
„Wir brauchen seine Tore. Er ist unser Stoßstürmer. Er ist derjenige, der dort unsere Nummer 9 ist. Er ist sehr wichtig“, sagte Trainer Niko Kovac nach dem 4:0 gegen Mainz. Kovac hatte Guirassy auch während der Formkrise stets das Vertrauen geschenkt und gegen Kritik verteidigt.
In Guirassys Vertrag ist eine Ausstiegsklausel verankert, die ausgewählten Top-Klubs wie Real Madrid, Barcelona, Manchester United, Manchester City, Arsenal, Chelsea oder Liverpool im Sommer greift. Die Ablöse soll bei 50 Millionen Euro liegen.
Für Klubs aus Saudi-Arabien ist diese Klausel jedoch nicht gültig. Im Falle eines Wechsels in die Wüste könnte der BVB die Summe frei verhandeln. Dem Vernehmen nach fordern die Verantwortlichen mindestens 80 Millionen Euro.
Guirassy strebt in Saudi-Arabien angeblich eine Verdopplung seines Jahresgehalts an. In Dortmund soll er rund neun Millionen Euro verdienen – in der Saudi Pro League könnte es das Doppelte werden.
Für den BVB wäre ein Abgang des Stürmers nach nur einer Saison ein herber Rückschlag. Doch wenn Guirassy tatsächlich seinen letzten großen Vertrag unterschreiben will, dürfte Dortmund nicht die erste Adresse sein. Die Frage ist nur noch: Europa oder Saudi-Arabien?
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