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·29. August 2026

Lille - PSG: „Er hat ihn abgesegnet“: Carlo billigt Davides Anti-PSG-Plan

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Bei seinem ersten Heimspiel auf der Bank von Lille bot Davide Ancelotti dem PSG lange Paroli, bevor er in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen musste (2:2). Vor den Augen seines Vaters Carlo setzte der junge italienische Trainer gegen den doppelten Europameister einen nahezu perfekten Plan um. Genug, um Eindruck zu hinterlassen.

Am Freitagabend gab es im Pierre-Mauroy einen prominenten Gast. Carlo Ancelotti, derzeit Nationaltrainer Brasiliens, war angereist, um das Topspiel zwischen dem LOSC und seinem früheren Klub PSG zu verfolgen. Auch wenn der berühmte italienische Coach dort die Brasilianer Marquinhos, Lucas Beraldo oder Alexsandro beobachten konnte, war er vor allem da, um die Entwicklung seines Sohnes Davide zu verfolgen, der im Sommer zum Trainer von Lille ernannt wurde. Und der Sohn bot ihm ein schönes Schauspiel und war ganz nah dran, die doppelten Europameister zu stürzen (2:2).


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Unbeeindruckt, mit verschränkten Armen in einem makellosen schwarzen Anzug, zeigte Davide Ancelotti bei den Toren seiner Mannschaft dieselbe Gelassenheit wie beim späten Pariser Ausgleich in der Nachspielzeit. Eine Kaltblütigkeit, die unweigerlich an seinen Vater erinnerte. Auf dem Platz setzte der Mythologie-Fan vor allem einen nahezu fehlerfreien Matchplan um. Mit einer Startelf ohne auch nur einen einzigen Neuzugang ließ er sich von den Rezepten seines Vorgängers Bruno Genesio inspirieren, indem er Félix Correia links aufstellte, um Romain Perraud dabei zu helfen, Achraf Hakimi zu bremsen. Er behielt auch das bestehende 4-2-3-1 bei, veränderte aber die Spielanlage mit der Vorgabe, die Räume hinter den Pariser Außenverteidigern sehr schnell zu nutzen. Eine erfolgreiche Wette: Das Duo Tiago Santos-Ethan Mbappé richtete auf der rechten Seite großen Schaden an und ließ Warren Zaïre-Emery enorm leiden.

Giroud erneut entscheidend

Dieser direkte Fußball brachte auch die immer noch großartigen Qualitäten von Olivier Giroud zur Geltung. Mit bald 40 Jahren erteilte der unermüdliche Mittelstürmer der Innenverteidigung Marquinhos-Willian Pacho eine Lektion und fügte seinem starken Saisonstart nach seinem Tor in Angers noch zwei Assists hinzu. Der erste war ein wunderbarer Diagonalpass auf Hakon Haraldsson (21.), der zweite ein Seitenwechsel auf Dilane Bakwa (84.), der eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung und nur zwei Tage nach seiner Ankunft entscheidend war. Ein gelungenes Coaching von Ancelotti, dessen Mannschaft in der zweiten Halbzeit allerdings stark unter Druck geriet. „Wenn wir so spielen, wird es für alle sehr schwierig, hierherzukommen“, meinte der Trainer, der seinen Plan vor dem Spiel seinem Vater vorgelegt hatte. „Er hat ihn abgesegnet, also war alles gut“, scherzte er.

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Die Leistung wurde übrigens sogar im gegnerischen Lager gewürdigt: Luis Enrique sprach am Mikrofon von Ligue 1+ von einer „sehr guten Mannschaft“ aus Lille. Ein Grund zum Stolz für die Nordfranzosen, sinnbildlich verkörpert von Nabil Bentaleb. „Nur wenige haben uns als Favoriten gesehen, aber wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, sie zu ärgern“, freute sich der Mittelfeldspieler. Bleibt dieses Gefühl des Unvollendeten, das einer prestigeträchtigen Siegchance, die in den letzten Sekunden entglitt. „Wir hätten in manchen Situationen tödlich sein müssen. Gegen so eine Mannschaft ist ein Spiel nie vorbei“, räumte Ancelotti ein. Bevor er das Glas halb voll sah: „Das ist eine gute Lektion für die Champions League.“ Schon mit Blick auf seinen nächsten Plan.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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