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·2. Juni 2026

Linda Dallmann: "Das Heimpublikum wird uns sehr helfen"

Artikelbild: Linda Dallmann: "Das Heimpublikum wird uns sehr helfen"

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft schließt mit dem Heimspiel am Freitag (ab 20.35 Uhr, live in der ARD) gegen Verfolger Norwegen in Köln und dem Gastspiel am Dienstag, 9. Juni (ab 18 Uhr, live im ZDF), in Ljubljana gegen Slowenien die WM-Qualifikation ab. Vor den finalen Spielen haben Linda Dallmann und Melissa Kössler über die bevorstehenden Spiele gesprochen.

Linda Dallmann über…

... die Stimmung im Team und die Vorbereitung auf die Spiele: Der Fokus liegt erstmal darauf, dass wir wieder bei 100 Prozent sind. Einige von uns hatten am Wochenende noch Spiele oder haben eine lange Reise hinter sich, da mussten wir erst mal regenerieren. Wir wollen nun wieder voll trainieren, in die taktischen Details gehen und den Fokus auf Norwegen richten.


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die Ausgangssituation in der Gruppe: Dass die Ausgangssituation jetzt ein Stück weit schwieriger ist, liegt zum größten Teil an uns. Wir haben in Österreich kein gutes Spiel gezeigt und stehen deshalb jetzt etwas unter Druck. Aber das beschäftigt uns jetzt nicht großartig, weil wir wissen, dass jedes WM-Qualispiel wichtig ist. Vielleicht ist es für uns als junge Mannschaft auch mal ganz gut, unter Druck spielen zu müssen. Wir haben das Heimpublikum, das uns sehr helfen wird und ich denke, dass wir gegen Norwegen auch unsere Lösungen finden können. Wir haben das Österreich-Spiel aufgearbeitet und wissen, was uns am Freitag erwartet.

... Köln als Spielort und das zurückliegende Pokalfinale: Der Sieg im Pokalfinale war natürlich ein schönes Erlebnis, vor allem, weil das Stadion auch ausverkauft war und man die Stimmung miterlebt hat. Das ist Werbung für den Frauenfußball, es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Ich spiele generell gerne in der Ecke, weil meine Familie aus der Region kommt. Man weiß auch, dass die Leute hier sehr fußballbegeistert sind. Von daher hoffe ich, dass wir das Stadion möglichst voll bekommen. Es hilft einfach, in so einem wichtigen Spiel zu wissen, dass man die Leute hinter sich hat. Das hat uns auch in vergangenen Spielen geholfen.

Melissa Kössler über…

die Rückkehr in die Nationalmannschaft: Es ist sehr schön, wieder viele bekannte Gesichter zu sehen. Ich habe mich natürlich sehr gefreut und bin froh, wieder zu sein.

Gleichberechtigung im Fußball in den USA: Die Sportbegeisterung in Amerika ist generell riesig, das merkt man jetzt auch in Denver. Egal welche Sportart gespielt wird, das Stadion ist immer voll. Auch bei uns in der Frauenabteilung ist der Sport dort riesig groß. Wir haben riesengroße Staffs, die Stadien sind voll und deshalb würde ich sagen, dass die Gleichberechtigung im Sport dort schon sehr weit fortgeschritten ist.

... ihren USA-Wechsel: Ich war persönlich bereit für eine Veränderung. Das war für mich der wichtigste Punkt für einen Wechsel in die USA. Ich habe in Amerika schon mal im Collage gespielt und wusste daher so ein bisschen, was mich erwartet. Der DFB ist dabei immer im Hinterkopf gewesen, aber der Wechsel war eher für mich persönlich. Ich fühle mich sehr wohl in Denver und konnte dann auch in den ersten Spielen direkt treffen, was immer gut für das Selbstbewusstsein ist.

ihre Nominierung: Die Nominierung war für mich sehr überraschend. Ich war gerade auf einem Roadtrip unterwegs und habe dann eine Nachricht bekommen, Christian (Wück, Anm.d. Red.) hätte angerufen und dann erfahren, dass ich nominiert bin. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut.

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