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·13. Mai 2026

Lisandro Martinez: United hätte bei Transferangebot leichtes Spiel

Artikelbild:Lisandro Martinez: United hätte bei Transferangebot leichtes Spiel

Das Leben trifft einen schnell – besonders bei Manchester United, wo schwierige Gespräche oft die einzigen Gespräche sind. Abgesehen von der offensichtlichen großen Entscheidung bezüglich des nächsten festen Cheftrainers muss United riesige Entscheidungen treffen, wenn es darum geht, den Kader für die nächste Saison zu verstärken.

Dazu gehört sicherlich, sich extern nach Verstärkungen umzusehen, aber auch einen Blick in die eigene Kabine zu werfen, wo Fehlbesetzungen abgegeben, Geld für Reinvestitionen eingenommen und schwache Glieder durch stärkere ersetzt werden müssen.


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Martinez auf dem Prüfstand

Im aktuellen United-Kader sollte es nur sehr wenige Unantastbare geben; das heißt nicht, dass der Klub aktiv versuchen sollte, drei Viertel seines Profikaders zu verkaufen, aber wenn Angebote eingehen, sollte man ihnen aufmerksam zuhören.

Bis vor Kurzem wäre Lisandro Martinez ganz klar einer dieser Unantastbaren gewesen, ein Löwe in der Abwehrreihe, der den Red Devils Biss und Raffinesse verleiht. Das wirkt wie eine Standardannahme, ist aber eine, die man hinterfragen sollte, weil sie womöglich gar nicht stimmt.

Je nachdem, wie weit man den Begriff „bis vor Kurzem“ fassen will, war der Argentinier abwechselnd gesperrt, verletzt oder in einer schwankenden Form, die meilenweit von der ruhigen Dominanz entfernt ist, die er bei seiner Ankunft in Old Trafford gezeigt hat.

Nicht länger unantastbar

Und aus diesem Grund sollte United plötzlich auf ein Leben ohne Licha vorbereitet sein. Nicht, indem man aktiv nach Interessenten sucht oder seinen Namen in meterhohen Buchstaben auf die Transferliste schreibt, sondern indem man im Stillen einen Notfallplan vorbereitet, falls ein Angebot eingeht, dessen Annahme finanziell Sinn ergibt.

Ob dieser Plan mehr Spielzeit für Ayden Heaven beinhaltet, eine Marktchance wie Marcos Senesi als ablösefreien Transfer nutzt oder in einen Ersatz investiert, ist nur ein weiterer Punkt auf einer ohnehin schon vollgepackten Agenda.

United hat sich ohnehin daran gewöhnen müssen, ohne Licha zu spielen, und wirkt inzwischen nur noch manchmal besser mit ihm auf dem Platz. Der Kader ist überraschend gut mit Optionen im Abwehrzentrum besetzt, darunter Heaven und der elder statesman Harry Maguire, und sie haben inzwischen so viel Spielzeit gesammelt, dass man nicht mehr einfach sagen kann, Martinez rücke direkt wieder in die Startelf, nur weil er fit ist.

Berücksichtigt man zudem seine offenbar schlechter werdende Disziplin – er war schon immer reizbar, doch zuletzt scheint er sich eher für offene, schlecht dosierte Aggression statt für die harte, aber faire Robustheit zu entscheiden, die einst sein Markenzeichen war –, ergibt sich für den 28-Jährigen kein besonders schönes Bild.

Weiterhin ein Aktivposten

An einem guten Tag ist der kleine Argentinier mit und gegen den Ball kaum zu stoppen. Als bissigster Verteidiger des Kaders hat er Stürmer eingeschüchtert, die doppelt so groß waren wie er, und er ist einer der besten Passspieler im Klub – sollte er gehen, wäre sein Spielaufbau aus der Tiefe sicherlich nur schwer zu ersetzen.

Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass er in diesem Sommer vor dem Abgang steht, und das ist an sich nichts Schlechtes. Martinez ist eine große Persönlichkeit in der Kabine, jemand, der Respekt genießt und im Allgemeinen als positive Kraft in einem Kader erscheint, der sich langsam zusammenfindet.

Aber die Risse werden langsam sichtbar, und ein großer Klub würde nicht zweimal darüber nachdenken, eine ordentliche Ablösesumme anzunehmen, sollte eine geboten werden – falls ein Angebot eingeht, muss United zeigen, dass es tatsächlich ein großer Klub ist.

Beitragsbild Carl Recine via Getty Images


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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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