Anfield Index
·3. September 2026
Liverpool prüft drei sehr unterschiedliche Optionen hinten rechts

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·3. September 2026

Die Rechtsverteidiger-Position bei Liverpool ist früh zu einem Test für Kaderplanung, Trainerurteil und individuelle Anpassungsfähigkeit geworden. Frimpong und Bradley sind die naheliegenden Bezugspunkte in dieser Diskussion, doch Fitnessprobleme haben Szoboszlai in eine Rolle gedrängt, die weit von seinen üblichen Aufgaben im Mittelfeld entfernt ist.
Das Fehlen von Conor Bradley hat die verfügbaren Optionen verringert. Auch Joe Gomez stand nicht zur Verfügung, wodurch Liverpool bei den etablierten Defensiv-Alternativen knapp besetzt ist und das Trainerteam gezwungen wurde, Lösungen an anderer Stelle im Kader zu prüfen.
Laut der Originalquelle, dem bereitgestellten Transkript der Pressekonferenz, räumte Iraola ohne Umschweife ein, dass Liverpool auf der rechten Abwehrseite dünn besetzt wirkte. Seine Erklärung war ebenso direkt: Fast jeder Kader würde verwundbar erscheinen, wenn sich zwei Spieler verletzen, die dieselbe Position abdecken können.
Das nimmt die Schwierigkeit jedoch nicht weg. Ein Rechtsverteidiger in dieser Liverpool-Mannschaft muss isolierte Räume verteidigen, Angriffe unterstützen und kluge Entscheidungen treffen, wenn der Ballbesitz wechselt. Die Position zu besetzen ist daher nicht einfach nur eine Frage davon, einen anderen Spieler auf die rechte Seite des Feldes zu stellen.
Dominik Szoboszlai gibt Liverpool eine unkonventionelle, aber glaubwürdige Alternative. Seine Athletik, seine Passreichweite und seine Bereitschaft, taktische Vorgaben umzusetzen, machen ihn dazu fähig, als Rechtsverteidiger zu spielen, auch wenn dieser Schritt einen der dynamischsten Spieler der Mannschaft aus dem Mittelfeld abzieht.
Iraola sagte, er habe mit zahlreichen Mitgliedern des Kaders über Positionsvorlieben gesprochen, dabei aber keinen Widerstand erlebt, wenn er sie bat, ungewohnte Aufgaben zu übernehmen.
„Ich habe keine Situation erlebt, in der mir ein Spieler gesagt hat: ‚Nein, ich will hier nicht spielen‘“, erklärte der Trainer.
Szoboszlai verkörpert diese gemeinsame Haltung. Er zieht es vielleicht vor, Spiele im Zentrum zu prägen, doch seine Fähigkeit, als Rechtsverteidiger, auf dem Flügel oder anderswo zu spielen, gibt Liverpool einen wertvollen Mechanismus innerhalb des Spiels. Er kann in der Abwehr beginnen und ins Mittelfeld rücken, wenn sich die Formation verändert, wodurch sich die Mannschaft möglicherweise anpassen kann, ohne auszuwechseln.
Solche Vielseitigkeit sollte jedoch nicht mit defensiver Perfektion verwechselt werden. Szoboszlai muss weiterhin einschätzen, wann er nach vorne rückt, wie eng er decken soll und wann er den Raum hinter sich absichern muss. Diese Instinkte sind bei einem Spezialisten wie Bradley natürlicher, können sich aber durch Wiederholung verbessern.
Frimpong bringt Qualitäten mit, die man mit einem sehr offensiv ausgerichteten Rechtsverteidiger verbindet. Sein Tempo und sein Drang nach vorne können die Geometrie eines Spiels verändern, besonders wenn Liverpool Breite braucht oder einen gegnerischen Flügelspieler in Richtung seines eigenen Tores drängen will.
Bradley bietet eine andere Balance. Er ist an die defensiven Aufgaben dieser Position gewöhnt und kann Angriffe unterstützen, ohne deren grundlegende Anforderungen zu vernachlässigen. Sobald er wieder fit ist, dürfte seine Rückkehr den Bedarf an improvisierten Lösungen verringern und Liverpool eine vertrautere Struktur geben.
Die zentrale Frage ist nicht unbedingt, ob Frimpong, Bradley oder Szoboszlai die eine endgültige Antwort darstellt. Unterschiedliche Spiele können unterschiedliche Profile verlangen. Frimpong kann Vorwärtsdrang liefern, Bradley kann spezialisiertes Gleichgewicht bieten und Szoboszlai kann Liverpool helfen, im Ballbesitz das Mittelfeld zu überladen.
Iraolas Aussagen deuten darauf hin, dass Anpassungsfähigkeit auch dann wichtig bleiben wird, wenn sich die Verletzungssituation verbessert. „Es ist auch gut, Spieler zu haben, die verschiedene Positionen abdecken können“, sagte er. „Besonders jetzt, da wir einige Verletzungen haben.“
Szoboszlai als Rechtsverteidiger aufzustellen, löst ein Problem und schafft zugleich ein anderes. Liverpool verliert seine Laufstärke im zentralen Mittelfeld, wo sein Pressing und seine Fähigkeit, nach vorne durchzubrechen, Angriffe beschleunigen können. Iraola muss folglich entscheiden, ob die Vorteile auf der rechten Seite die Veränderung im Zentrum aufwiegen.
Der Trainer ist der Ansicht, dass Liverpool im Mittelfeld über ausreichend Personal verfügt. Seine Herausforderung besteht darin, Kombinationen zu finden, die sich in einer anspruchsvollen Phase von Spielen gegenseitig ergänzen.
„Ich lerne in jedem Spiel, in dem ich diese Spieler coache, dazu“, sagte er. „Es geht jetzt darum, die besten Kombinationen zu finden.“
Dieser Prozess wird die Entscheidung auf der Rechtsverteidiger-Position beeinflussen. Wenn eine andere Mittelfeld-Kombination genug Intensität liefert, kann Szoboszlai nach außen rücken, ohne die Mannschaft zu schwächen. Wenn Liverpool seine Dynamik im Zentrum braucht, werden Frimpong oder Bradley deutlich wichtiger.
Über Kaderbreite wird oft nur als Frage der Anzahl gesprochen, aber nützliche Breite hängt von Rollen, Beziehungen und Verfügbarkeit ab. Liverpool hat möglicherweise mehrere Spieler, die als Rechtsverteidiger eingesetzt werden können, auch wenn jede Wahl die Mannschaft auf andere Weise verändert.
Frimpong und Bradley bringen Spezialisten-Qualitäten mit. Szoboszlai liefert Absicherung, Flexibilität und ein Mittel, die Formation während eines Spiels zu verändern. Liverpools Antwort ist womöglich keine dauerhafte Hierarchie, sondern eine rotierende Lösung, die von Fitness, Gegnern und Taktik bestimmt wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































