Anfield Index
·24. Juni 2026
Liverpool sieht von Offensiv-Transfer für 50 Millionen Pfund ab

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·24. Juni 2026

Wenige Spieler haben ihren Ruf in diesem Sommer eindrucksvoller gesteigert als Folarin Balogun. Während er die USA bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land vertrat, zeigte der Stürmer Leistungen, die zwangsläufig die Aufmerksamkeit aus ganz Europa auf sich ziehen.
Baloguns Doppelpack beim 4:1-Sieg gegen Paraguay schrieb Geschichte: Er wurde zum ersten amerikanischen Spieler seit 1930, der in einem WM-Spiel zweimal traf. Anschließend ließ er gegen Australien die nächste starke Leistung folgen, holte zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung als Spieler des Spiels und half seiner Nation, die K.-o.-Runde zu erreichen.
Laut einem Bericht von The Athletic wird Balogun in diesem Sommer voraussichtlich wechseln, mehrere Klubs prüfen bereits mögliche Deals. Trotz anhaltender Verbindungen zu englischen Vereinen wird nicht erwartet, dass Liverpool den Monaco-Stürmer verpflichten will, da der Klub in seinen Rekrutierungsplänen andere Ziele und Profile priorisiert hat.
Diese Entscheidung mag einige Fans angesichts von Baloguns Alter, Erfahrung und seines Status als Homegrown-Spieler überraschen, doch Liverpools Transferstrategie scheint andere Schwerpunkte zu setzen.

Foto: IMAGO
Auch die finanziellen Aspekte eines möglichen Deals spielen eine wichtige Rolle.
Balogun wechselte 2023 von Arsenal zu AS Monaco, nachdem er aus dem Akademiesystem des Londoner Klubs hervorgegangen war. Nach Leihstationen bei Middlesbrough und Stade de Reims suchte er regelmäßige Einsätze in der ersten Mannschaft und fand sie in der Ligue 1.
Monaco soll den Stürmer auf rund 50 Millionen Euro (43,2 Mio. Pfund) taxieren, eine Summe, die einen erheblichen Gewinn auf die ursprüngliche Investition bedeuten würde. Da Baloguns Vertrag bis Juni 2028 läuft, steht der französische Klub nicht unter unmittelbarem Verkaufsdruck.
Dem Bericht zufolge gab es keine nennenswerten Gespräche über eine Vertragsverlängerung, zudem soll der Spieler einen Transfer bevorzugen. Deshalb gilt dieser Sommer als logischer Zeitpunkt für Monaco, zu kassieren, während der Wert des Stürmers weiter steigt.
Für Liverpool jedoch scheint es schwer zu rechtfertigen, eine solche Ablösesumme für einen Spieler zu zahlen, der womöglich nicht als ideal zur taktischen Ausrichtung passend angesehen wird.
Baloguns Entwicklung seit seinem Abschied von Arsenal ist beeindruckend.
Anfangs galt er als Stürmer, der den Ball lieber in den Fuß haben wollte, doch inzwischen hat er sich zu einem deutlich dynamischeren Angreifer entwickelt. Sein Tempo ist weiterhin seine auffälligste Stärke, aber seine Bewegungen sind zunehmend ausgefeilter geworden. Er attackiert regelmäßig den Raum hinter den Abwehrreihen, timt seine Läufe klug und nutzt feine Richtungswechsel, um Abseitsfallen zu entgehen.
Auch im Strafraum ist eine klare Verbesserung zu erkennen. Seine Bereitschaft, Chancen im Fünfmeterraum konsequent anzugreifen, hat zugenommen, was ihn zu einer konstanteren Torgefahr macht.
Kreativ bringt er Qualitäten mit, die vielen Mittelstürmern fehlen. Zwar bleibt seine Passquote in fortgeschrittenen Zonen vergleichsweise überschaubar, doch er versucht mutige Zuspiele und kreiert regelmäßig Chancen für seine Mitspieler. Laut dem ursprünglichen Bericht gehörten seine acht Großchancen, die er in der Saison 2025/26 herausspielte, zu den besten Werten unter Mittelstürmern in Europas Topligen.
Diese Eigenschaften erklären, warum das Interesse aus der Premier League und darüber hinaus weiter wächst.
Liverpools Entscheidung, Balogun nicht aktiv zu verfolgen, sollte nicht als Kritik am Spieler verstanden werden.
Mit 24 Jahren kommt er in das Alter, in dem die produktivsten Jahre seiner Karriere beginnen sollten. Seine Bilanz von 31 Toren in 91 Einsätzen für Monaco steht für Konstanz, während seine 11 Tore in 29 Spielen für die USA seine wachsende Bedeutung auf internationaler Bühne unterstreichen.
Dennoch geht es bei der Rekrutierung selten nur darum, talentierte Spieler zu erkennen. Es geht darum, den richtigen Spieler zum richtigen Preis für die richtige Rolle zu finden.
Balogun scheint in den kommenden Wochen für einen bedeutenden Wechsel bestimmt zu sein, doch Liverpools aktuelle Pläne deuten darauf hin, dass der Klub nicht am Bieterwettstreit teilnehmen wird. Während andere Premier-League-Vereine die Entwicklungen weiter genau beobachten, scheinen die Reds zufrieden damit zu sein, ihre Ressourcen auf andere Prioritäten zu konzentrieren.
Für Balogun bleibt eine Rückkehr in den englischen Fußball eine realistische Möglichkeit. Für Liverpool ist es eine Transferchance, die man bewusst verstreichen lässt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































