Anfield Index
·7. September 2026
Liverpool verpflichtet Real-Madrid-Star trotz Gerüchten wohl nicht

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·7. September 2026

Liverpool wird mit einem möglichen Transfer von Real-Madrid-Verteidiger Dani Carvajal in Verbindung gebracht, doch Dave Davis glaubt, dass eine Verpflichtung des erfahrenen Rechtsverteidigers wenig Sinn ergeben würde.
Die Spekulation kam während einer Fernsehdiskussion über Vereine auf, die im Januar-Transferfenster erheblich investieren könnten. Joleon Lescott nannte Liverpool als einen möglichen Käufer und verwies dabei ausdrücklich auf die Gespräche rund um Carvajal.
Im Anfield Index News Round Podcast, der ursprünglichen Quelle der Diskussion, erklärte Davis, dass Liverpool seine Optionen auf der Position des Rechtsverteidigers möglicherweise überdenken müsse. Von der vorgeschlagenen Lösung war er jedoch nicht überzeugt.
„Es gibt Gespräche über Liverpool, Carvajal, Rechtsverteidiger“, sagte Davis in Erinnerung an Lescotts Kommentare. „Warum hat er Carvajal erwähnt? Wir brauchen einen Rechtsverteidiger.“
Dieser letzte Punkt verleiht dem Gerücht eine oberflächliche Logik. Liverpools aktuelle Optionen auf dieser Position haben für Diskussionen gesorgt, und Carvajal bringt die Erfahrung mit, auf höchstem Niveau für Verein und Nationalmannschaft zu spielen.
Doch eine plausible Besetzung der Position ist nicht automatisch ein sinnvoller Transfer. Liverpool muss Verfügbarkeit, Alter, Kaderregistrierung und die körperlichen Anforderungen an Verteidiger in der Premier League berücksichtigen. Betrachtet man es aus dieser breiteren Perspektive, ist der vorgeschlagene Deal mit Carvajal deutlich schwieriger zu rechtfertigen.
Davis bewertete den Vorschlag besonders deutlich und bezeichnete einen Wechsel Carvajals zu Liverpool als „völligen Wahnsinn“.
„Carvajal ist erst einmal 34“, sagte er. „Schaut euch seine Verletzungshistorie an. Letzte Saison hat er 18 Spiele verpasst. In der Saison davor hatte er eine schwere Verletzung und hat fast die gesamte Spielzeit verpasst.“
Die genaue Attraktivität Carvajals ist leicht zu verstehen. In Bestform ist er aggressiv, intelligent und taktisch stark. Er weiß, wann er nach vorne gehen muss, wie man enge Räume verteidigt und was in wichtigen Europapokalspielen gefragt ist.
Liverpool würde jedoch nicht den historischen Höhepunkt eines Spielers verpflichten. Jede Transferentscheidung müsste darauf basieren, was Carvajal in der nächsten Phase seiner Karriere noch beitragen kann.
Ältere Verteidiger sind nicht automatisch ungeeignet für die Premier League. Erfahrung kann Ruhe, Führungsstärke und Positionsdisziplin bringen. Liverpool würde dennoch ein erhebliches Risiko eingehen, wenn der Klub einen 34-Jährigen mit jüngsten Fitnessproblemen verpflichtet, um eine Position zu lösen, die ohnehin schon von Unsicherheit geprägt ist.
Der Spielplan würde kaum Schutz bieten. Liverpool braucht Spieler, die nationale Wettbewerbe, Europapokal und Pokalspiele bewältigen können, oft innerhalb derselben Woche. Wenn Carvajals Einsatzminuten sorgfältig gesteuert werden müssten, könnte der Klub neben ihm trotzdem noch einen weiteren verlässlichen Rechtsverteidiger benötigen.
Davis argumentierte, dass Liverpool zunächst mit den vorhandenen Verteidigern arbeiten sollte, bevor ein derart kurzfristiger Schritt überhaupt in Betracht gezogen wird.
Es wird erwartet, dass Joe Gomez ins Training zurückkehrt, während Liverpool auch andere Spieler hat, die die Position abdecken können. Diese Optionen sind vielleicht keine perfekte Antwort, könnten dem Klub aber ermöglichen, den Januar zu erreichen, ohne eine reaktive Entscheidung zu treffen.
„Die Rechtsverteidiger-Situation ist für mich so: Leoni ist nach der Länderspielpause zurück“, sagte Davis. „Du wirst ihn ebenfalls rotieren müssen, aber Araújo und Gomez, ganz ehrlich, ich denke, wir akzeptieren das einfach bis Januar.“
Dieser Ansatz würde Liverpool Zeit geben, zu bewerten, was die Mannschaft tatsächlich braucht. Ein defensiv ausgerichteter Rechtsverteidiger könnte für Balance sorgen, wenn der Spieler auf der gegenüberliegenden Seite zum Vorstoßen ermutigt wird. Alternativ könnte Liverpool entscheiden, dass mehr Tempo und offensive Breite entscheidend sind.
Jeremy Frimpong bleibt eine weitere Option, insbesondere in Spielen, in denen Liverpool voraussichtlich den Ballbesitz dominieren wird. Seine offensiven Qualitäten könnten helfen, kompakte Gegner auseinanderzuziehen, auch wenn Fragen zu seiner defensiven Eignung noch nicht verschwunden sind.
Eine Rotation je nach Anforderungen des jeweiligen Spiels könnte deshalb praktischer sein, als einen Spieler als unangefochtene erste Wahl zu behandeln. Gomez kann in fittem Zustand defensive Stabilität bieten, während offensivere Alternativen eingesetzt werden können, wenn Liverpool mehr Durchschlagskraft braucht.
Carvajal würde eine außergewöhnliche Sammlung an Titeln und enorme Erfahrung mitbringen, doch allein der Ruf darf Liverpools Transferpolitik nicht bestimmen.
Jede Verpflichtung im Januar sollte entweder einen langfristigen Bedarf decken oder sofort eine Verbesserung bringen, ohne ein neues Problem zu schaffen. Carvajals Alter und seine Fitnesshistorie machen es schwer, ihn mit voller Überzeugung einer dieser beiden Kategorien zuzuordnen.
Hinzu kommen Kaderregistrierungs-Fragen. Ein Spieler aus dem Ausland würde einen wertvollen Nicht-Homegrown-Platz in Liverpools Kader einnehmen. Eine dieser Positionen für einen Veteranen zu nutzen, dessen Verfügbarkeit ständig gemanagt werden müsste, wäre ein bedeutendes Bekenntnis.
Ein kurzer Vertrag oder ein ablösefreier Transfer könnte finanziell attraktiv wirken, doch es gäbe weiterhin Gehalt, Anpassung und Opportunitätskosten zu berücksichtigen. Liverpool könnte diese Ressourcen stattdessen in einen jüngeren Verteidiger investieren, der über mehrere Saisons hinweg Teil der Mannschaft werden kann.
Davis äußerte sich eindeutig zur Wahrscheinlichkeit des vorgeschlagenen Deals: „Wir werden doch nicht bis Januar auf Dani Carvajal warten, oder? Nein, das wird nicht passieren.“
Transfergeschichten gewinnen oft an Dynamik, weil sie einen berühmten Spieler mit einer offensichtlichen Vakanz verbinden. Dieser Fall enthält beide Zutaten. Liverpool hat Fragen auf der Position des Rechtsverteidigers, während Carvajal zu den erfolgreichsten Verteidigern seiner Generation gehört.
Keine dieser Tatsachen beweist, dass ein Transfer für Liverpool richtig wäre. Der Klub braucht Belastbarkeit, taktische Ausgewogenheit und einen Plan, der über die nächsten paar Monate hinausgeht. Carvajal könnte Erfahrung einbringen, aber die damit verbundenen Risiken lassen das eher wie ein interessantes Gesprächsthema wirken als wie den Beginn eines glaubwürdigen Wechsels im Januar.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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