come-on-fc.com
·31. August 2025
Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·31. August 2025
Redaktion
31 August, 2025
Luca Waldschmidt trifft am Wochenende auf das Team der Wiege seines Erfolgs. Beim SC Freiburg wurde der Stürmer des 1. FC Köln laut eigener Aussage „zum Bundesligaspieler“. Am Sonntag geht es in der Bundesliga aber um Punkte für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.
Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Es liefen bereits die letzten Minuten, als Luca Waldschmidt den Zauberfuß mal wieder auspackte. Gefühlvoll schlug der Offensivspieler eine Flanke Richtung langer Pfosten. Möglicherweise wäre die Kugel auch ohne Hilfe im Netz gelandet, aber Marius Bülter bekam noch eine Haarspitze daran, erzielte somit sein erstes Pflichtspieltor für den FC und dankte anschließend natürlich dem Vorlagengeber. „Es war eine super Flanke von Luca, viel musste ich nicht mehr machen und habe ich auch nicht gemacht. Ein großer Anteil am Tor gehört Luca“, sagte der Torschütze. Die Saison ist erst zwei Spiele alt und in gewisser Weise schon ein wenig ein Abbild der vergangenen Spielzeiten des Zauberfußes. Waldschmidt lässt seine unbestrittenen technischen Qualitäten immer wieder aufblitzen, es fehlt die nötige Konstanz.
Im Sommer hatte der Offensivspieler angekündigt, sich einen Verbleib durchaus vorstellen zu können, wenn er denn auch weiterhin seine Einsatzzeit erhalte. Einen Stammplatz hat der ehemalige Nationalspieler aber auch nicht sicher, gerade weil die Konstanz fehlt. Ausgerechnet jetzt steht die Begegnung gegen jenen Club an, bei dem der 29-Jährige einst so richtig durchstartete. Während seiner Zeit im Breisgau avancierte der junge Waldschmidt zum Schlüsselspieler, war Leistungsträger beim SC und öffnete sich dadurch Türen zu renommierten Vereinen, vor allem aber zur deutschen Nationalmannschaft.
„In Freiburg bin ich erst zum Bundesligaspieler geworden. Bei den Vereinen davor hat es sich noch eher angefühlt wie ein Jugendspieler“, sagte Waldschmidt vor einigen Jahren dem „Kicker“. „Freiburg war meine wichtigste Station.“ In 56 Spielen kam er auf siebzehn Scorerpunkte und hinterließ im Breisgau eine beeindruckende Spur. So beeindruckend, das Europa lockte und Waldschmidt nahm an. Der Stürmer wechselte zu Benfica mit emotionalen Worten. „Ich habe mir die Entscheidung zu gehen wirklich nicht leicht gemacht, weil ich weiß, was ich am SC Freiburg hatte. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der Sport-Club entgegengebracht hat“, sagte Waldschmidt damals.
Der Wechsel zu Benfica Lissabon im Sommer 2020 markierte in gewisser Weise den Wendepunkt. An die starken Leistungen konnte Waldschmidt nicht mehr ganz anknüpfen. Während der SC Freiburg nach seinem Abgang das DFB-Pokalfinale 21/22 erreichte, stand der Offensivspieler aufgrund der Stürmerflut in Lissabon bereits schnell wieder auf der Abschiedsliste.. Trotz einer Freigabeklausel von 88 Millionen Euro wechselte der Stürmer für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Es folgte eine durchwachsene Zeit bei den Niedersachsen und schließlich die Leihe nach Köln. Auch dort steht eine Achterbahn der Gefühle. Von der Nationalmannschaft ist Waldschmidt mittlerweile meilenweit entfernt. Am Sonntag gibt es immerhin ein Wiedersehen mit dem SC Freiburg.
Live
Live
Live
Live
Live
Live
Live
Live
Live