Luka Vuskovic: In Brighton gefeiert, in Hamburg vermisst | OneFootball

Luka Vuskovic: In Brighton gefeiert, in Hamburg vermisst | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Nur die Raute

Nur die Raute

·9. September 2026

Luka Vuskovic: In Brighton gefeiert, in Hamburg vermisst

Artikelbild:Luka Vuskovic: In Brighton gefeiert, in Hamburg vermisst

Die Erkenntnis war absehbar. Nach dem 0:5-Debakel gegen Mainz ist sie dennoch schmerzhafter denn je: Der HSV vermisst Luka Vuskovic.

Schon während der vergangenen Saison war klar, dass die Rothosen einen Spieler wie den Kroaten unmöglich würden ersetzen können. Zu dominant waren die Auftritte des Innenverteidigers, zu außergewöhnlich seine Entwicklung. Doch die ersten beiden Pflichtspiele ohne den 19-Jährigen zeigen gnadenlos auf, wie groß die Lücke tatsächlich ist.


OneFootball Videos


Während die Hamburger Defensive gegen Mainz reihenweise individuelle Fehler produzierte und sowohl im Kollektiv als auch individuell überfordert wirkte, schwang sich Vuskovic bei seinem neuen Verein sofort zum Leistungsträger auf. In Brighton gehört der Teenager vom ersten Tag an zur Stammformation. In allen fünf Pflichtspielen der laufenden Saison stand er in der Startelf. Am vergangenen Wochenende erzielte er beim 1:1 gegen Leeds United sogar seinen ersten Treffer und rettete seinem Team damit einen Punkt.

Hürzeler lobt HSV-Liebling in den höchsten Tönen

Dass Vuskovic sportlich außergewöhnliche Qualitäten besitzt, überrascht niemanden. In Brighton schwärmen sie allerdings vor allem von seinem Charakter. Trainer Fabian Hürzeler verriet kürzlich in einem Gespräch mit Gary Lineker, wie sehr ihn der junge Verteidiger bereits vor der Verpflichtung beeindruckt habe.

Artikelbild:Luka Vuskovic: In Brighton gefeiert, in Hamburg vermisst

Foto: IMAGO

„Ich habe mich mehrmals mit ihm unterhalten, bevor ich ihn unter Vertrag genommen habe“, erklärte Hürzeler. Dabei habe er schnell einen Eindruck von „seinem Charakter und seiner Einstellung“ gewonnen. „Der Junge hat mich von Anfang an sehr beeindruckt. Er hat mir Fragen gestellt, und ich dachte mir: ,Okay, der versteht das Spiel wirklich.‘“

Das abschließende Urteil des ehemaligen St. Pauli-Trainers dürften so auch viele HSV-Fans unterschreiben: „Er hat diese Siegermentalität in sich.“ Eben jene Mentalität fehlte den Hanseaten gegen Mainz sichtbar. Natürlich wäre es vermessen zu behaupten, Vuskovic allein hätte die Klatsche verhindert. Ein Blick nach England zeigt aber einmal mehr, was der HSV verloren hat: einen Verteidiger, der Fehler anderer kaschieren konnte, selbst kaum welche machte und regelmäßig wichtige Tore erzielte.

Impressum des Publishers ansehen