Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“ | OneFootball

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·25. Februar 2026

Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

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Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

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Redaktion

25 Februar, 2026

Die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim hatte vor allem zwei große Themen im Nachgang: Das Traumtor von Ragnar Ache und der medizinische Notfall im Stadion, der eine unglückliche PK nach sich zog rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok bittet um Entschuldigung.

Der Fußball geriet am Samstag zur Nebensache. Ein FC-Fan war im Zuge des Spiels der Geißböcke eine Treppe herabgestürzt. Der Anhänger musste vor Ort reanimiert werden. Später stellte sich heraus, dass der Zuschauer verstorben war. Die Fans hatten während der Partie den Support weitgehend eingestellt. Nach dem Spiel hatte sich auch Lukas Kwasniok zu den Vorgängen geäußert. Und damit eine Diskussion ausgelöst.

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Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern

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Denn der Kölner Coach hatte bedauert, dass der Support der Fans gefehlt hätte, sein Mitleid bekundete der Trainer nicht. Die Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung gegen den FC Augsburg nutzte der Coach dann aber, um „einige Dinge klarzustellen“. „Es ist natürlich so, dass wenn eine gewisse Stille im Stadion ist, dann ist klar, dass etwas vorgefallen ist. Die Kommunikationslage für uns war relativ unübersichtlich“, sagte der Trainer. „Mittlerweile haben wir aus den Medien entnommen, dass ein FC-Fan verstorben ist und es ist logischerweise das Selbstverständlichste dieser Welt, den Angehörigen im richtigen Moment – und ich hoffe, dass das jetzt der Fall ist – mein Beileid auszusprechen und ihnen viel Kraft zu wünschen. Denn es gibt im Leben nichts Schlimmeres als einem geliebten Menschen zu verlieren.“ Das sei ihm extrem wichtig, betonte der Trainer.

„Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Die Geburt und der Tod eines Menschen“

„Darüber hinaus ist es so, dass ich aufgrund der damals unklaren Situation auf den Support unserer Süd angesprochen worden bin, der über 90 Minuten nicht stattgefunden hat“, so Kwasniok weiter. Der Trainer betonte noch einmal, wie wichtig ihm die Unterstützung der Fans und der FC als Aufsteiger auf diese eben angewiesen sei. „Wir hatten bislang in drei Heimspielen aus unterschiedlichen Gründen diesen Support nicht, dazu fehlten sie in Teilen bei drei Auswärtsspielen. Unsere Ausbeute liegt da bei einem Punkt. Ohne sie sind wir schwächer als mit ihr. Wir brauchen unsere Fans, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so der Trainer weiter.

Für Kritik hatte am Samstag auch ein Vergleich gesorgt. Kwasniok hatte auf der PK den Monolog von Bayern-Trainer Vincent Kompany angesprochen, der erst wenige Tage zuvor eindrucksvoll nach einem Rassismus-Eklat gesprochen hatte. „Die Dauer meines Monologs war einzig und allein der Bezugspunkt zum Monolog von Vincent Kompany. Erstens ist er ein viel besserer Trainer, zweitens hat er über ein Thema gesprochen, bei dem es keine andere Meinung gibt. Wer da einer anderen Meinung ist, der hat Lack gesoffen. Deswegen diese Themenfelder vermischen zu wollen, das ist dann ein bisschen zu viel des Guten“, sagte Kwasniok. „Ich habe hier angefangen, um nach Möglichkeit über Jahre hinweg etwas aufzubauen. Gemeinsam mit den Fans. Deswegen dieser Apell, dass das, was die Fans in Hoffenheim veranstaltet haben, das ist, was wir brauchen – jetzt auch am Freitag gegen Augsburg.“

Und mit einer Entschuldigung beendete der Coach seinen Monolog: „Ich hoffe, dass Missverständnisse ausgeräumt sind. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich irgendjemanden auf den Schlips getreten bin, etwas missachtet habe. Das war in keinster Form meine Absicht. Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Das sind die Geburt und der Tod eines Menschen.“

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