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·18. Februar 2026
Macht der Goretzka-Abgang den Bayern einen anderen Deal kaputt?

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·18. Februar 2026

Der Abschied von Leon Goretzka im Sommer steht fest – doch die Personalie könnte für den FC Bayern größere Auswirkungen haben als zunächst gedacht.
Sportlich verliert der Rekordmeister einen erfahrenen Nationalspieler, wirtschaftlich spart man dafür ein enormes Gehalt ein. Nach Informationen der Sport BILD soll Goretzka zwischen 17 und 18 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Eine Ablösesumme wird der Klub allerdings nicht kassieren, da sein Vertrag ausläuft.
An der Säbener Straße wurde bewusst entschieden, zumindest einen Großverdiener von der Gehaltsliste zu streichen. In Zeiten, in denen der Verein verstärkt auf finanzielle Stabilität achtet, ist das ein nicht unerheblicher Faktor. Doch genau dieser Abgang könnte nun einen anderen geplanten Deal ins Wanken bringen.
Im Fokus steht Joao Palhinha. Der 30-Jährige ist derzeit an Tottenham Hotspur verliehen. Die Bayern hoffen, dass die Londoner die vereinbarte Kaufoption in Höhe von rund 30 Millionen Euro ziehen. Ein fixer Verkauf würde Planungssicherheit schaffen und zusätzliches Budget freisetzen. Doch ausgerechnet Goretzka könnte dieses Szenario komplizierter machen.
Tottenham gilt ebenfalls als Interessent am deutschen Nationalspieler. Und während Goretzka einem Wechsel in die Premier League offenbar offen gegenübersteht – ein Engagement in England soll er einem Transfer nach Spanien oder Italien vorziehen –, verändert sich bei den Spurs gerade die Ausgangslage. Mit Trainer Thomas Frank wurde ein ausgewiesener Palhinha-Befürworter entlassen. Damit fehlt ein wichtiger Fürsprecher für den Portugiesen.

Foto: IMAGO
Sollte Tottenham stattdessen ernsthaft bei Goretzka anklopfen, könnte das direkte Auswirkungen auf die Palhinha-Zukunft haben. Die Bayern müssten dann womöglich auf die erhofften 30 Millionen Euro verzichten – oder sich zumindest auf neue Gespräche einstellen. Neben Tottenham wird auch der FC Arsenal als möglicher Abnehmer für Goretzka gehandelt.
Für die Münchner ergibt sich damit eine knifflige Konstellation: Der Abgang eines Topverdieners schafft zwar finanziellen Spielraum, könnte aber gleichzeitig einen geplanten Verkauf erschweren.
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