Machtkampf führte zum Rauswurf: Wurde Amorim zum Systemwechsel „gezwungen“? | OneFootball

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·5. Januar 2026

Machtkampf führte zum Rauswurf: Wurde Amorim zum Systemwechsel „gezwungen“?

Artikelbild:Machtkampf führte zum Rauswurf: Wurde Amorim zum Systemwechsel „gezwungen“?

Bei Manchester United rumort es nicht selten in letzter Zeit. Der englische Topklub liefert Schlagzeilen ohne Ende. Jetzt kam am Wochenende heraus: Intern brodelt es, ein Machtkampf war es, der für Aufregung sorgte. 

Ruben Amorim wirkte zuletzt oft ratlos, ideenlos, konsterniert. Und das, obwohl sportlich auch nicht alles schlecht lief. Der Höhepunkt folgte am Montag, als die Red Devils ihn von seinen Aufgaben entbunden haben.


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Intern sollen einige Missstimmungen vorhanden gewesen sein, ehe es zu dieser Maßnahme kam. Ruben Amorim hatte ohnehin schon Zweifel an seiner Zukunft bei Manchester United aufkommen lassen, nachdem er sich mit dem Sportdirektor des Vereins, Jason Wilcox, und dem Vorstand von Old Trafford angelegt und verkracht hat, schreibt der englische Telegraph. 

Amorim-Krach bei Manchester United

In einem außergewöhnlichen Ausbruch nach dem 1:1-Unentschieden gegen Leeds United am Sonntag schien Amorim der Vereinsführung von United ein Ultimatum zu stellen: Entweder sie unterstützen ihn oder sie entlassen ihn. Amorim deutete auf einen erbitterten Machtkampf hinter den Kulissen hin, nachdem er Wilcox und anderen im Verein gesagt hatte, sie sollten „ihre Arbeit machen“.

Interessant: Im Bericht heißt es, dass die anderen Personen im Klub Druck machten und auf Amorim einredeten, was einen Systemwechsel weg vom 3-4-1-2 angeht. Intern äußerte der Portugiese Unzufriedenheit mit dem Umgang mit ihm, auch die Tatsache, dass ihm keine Transfers für den Winter zugesichert wurden, irritierte ihn.

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Foto: Getty Images

Die Äußerungen des ehemaligen Trainers von Sporting CP lassen vermuten, dass er sich nun in seiner Autorität untergraben fühlte. Gerade, was das System angeht: Dort soll er mitgeteilt haben, dass er derjenige ist, der weiß, was für die Mannschaft die bestmögliche Lösung ist. Im Endeffekt waren es zu viele Probleme intern, die jetzt für den Knall sorgten.

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