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·12. September 2026
Mainz’ Urs Fischer nach Patzern: „Ohne Fehler gäb’s nichts zu schreiben!“

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·12. September 2026

Mainz-05-Cheftrainer Urs Fischer weigerte sich, die jungen Verteidiger Fabio Gruber und Kacper Potulski nach individuellen Fehlern herauszugreifen, die erheblich zur 1:3-Bundesliga-Niederlage am Samstag gegen Eintracht Frankfurt beitrugen. Nur sechs Tage nachdem Mainz’ umgestellte Defensivreihe nach dem 5:0-Sieg beim Hamburger SV viel Lob erhalten hatte, erlebte dieselbe Gruppe in der Mewa Arena einen deutlich schwierigeren Nachmittag.
Potulskis Fehler half Frankfurt dabei, bereits nach neun Minuten durch Can Uzun in Führung zu gehen. Gruber verlor dann kurz vor der Halbzeit sein Duell mit dem ehemaligen Mainzer Stürmer Jonathan Burkardt, wodurch der deutsche Nationalspieler Frankfurts Vorsprung verdoppeln konnte.
Auf die Frage nach dem Spiel, wie Spieler, die eine Woche zuvor noch so beeindruckend aufgetreten waren, plötzlich so folgenschwere Fehler machen konnten, gab Fischer eine für ihn typisch direkte Antwort.
„Menschlichkeit!“, antwortete Fischer und sorgte damit im Presseraum für einige Lacher. „Sie sind Menschen! Es wäre schön, wenn wir Menschen wie Roboter funktionieren könnten. Aber wenn das so wäre, hättet ihr nichts mehr zu schreiben. Ihr [Journalisten] wärt alle arbeitslos. Das sind Menschen, die Fehler machen. Das passiert. Das muss man akzeptieren.“
„Natürlich hätten wir es uns anders gewünscht“, fuhr Fischer fort. „Die Jungs machen Fehler natürlich nicht absichtlich. Heute haben wir zu viele Fehler gemacht. Das muss man akzeptieren. Wie gesagt, wir schauen nach vorne und wollen es am nächsten Wochenende besser machen.“
Mainz hatte durchaus die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass die Defensivfehler noch zu korrigieren gewesen wären. Trotz Schwierigkeiten in weiten Teilen der ersten halben Stunde arbeitete sich Fischers Mannschaft nach und nach in die Partie und wurde bei Kontern zunehmend gefährlich. Sheraldo Becker holte schließlich einen Elfmeter heraus, nachdem Raphael Onyedika ihn gefoult hatte, als Frankfurt nur mit 1:0 führte.
Nadiem Amiri, der bis dahin 10 Elfmeter in Folge verwandelt hatte, trat kurz vor der Halbzeit mit der Chance zum Ausgleich an.
Noah Atubolu parierte.
„Ich muss dafür die Verantwortung übernehmen“, sagte Amiri anschließend bei Sky Deutschland. „Wenn ich den Elfmeter verwandelt hätte, wäre es eine andere Geschichte gewesen. Irgendwann kommt der Moment, in dem man ihn nicht reinschießt. Leider war das heute der Fall. Das gehört zum Fußball dazu. Irgendwann scheitert man, und heute tut das sehr weh.“
Das Timing machte den Fehlschuss besonders bitter.
Drei Minuten später bestrafte Burkardt Mainz auf der anderen Seite und stellte auf 2:0.
Der Samstag bot damit einen unangenehmen Gegenpol zu den Themen, über die Fischer in Hamburg gesprochen hatte. Das vergangene Wochenende zeigte, was passiert, wenn verändertes Personal die Mainzer Prinzipien sauber umsetzt. Dieses Wochenende zeigte, was passiert, wenn es in der individuellen Ausführung hakt.
Fischer schien nicht bereit, Letzteres als Beleg dafür zu sehen, dass der grundlegende Ansatz plötzlich nicht mehr funktioniere. Gruber ist erst 23. Potulski (18) ist weiterhin ein außergewöhnlich junger Bundesliga-Verteidiger. Beide hatten vor Samstag wichtige Rollen in Mainzs starkem Defensivstart gespielt.
Ein schwacher Nachmittag machte sie aus Fischers Sicht nicht plötzlich zu anderen Spielern.
Er machte sie lediglich menschlich.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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