Football Italia
·10. August 2026
Malagò fragte Mancini und Ranieri nicht zu Italiens Teammanager-Wahl

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Das Chaos verfolgt die italienische Nationalmannschaft weiter, denn FIGC-Präsident Giovanni Malagò sieht sich nun Kritik an seiner Entscheidung ausgesetzt, Diana Bianchedi zur Delegationsleiterin zu ernennen, ohne Rücksprache mit Nationaltrainer Roberto Mancini, Technischem Direktor Claudio Ranieri oder sogar mit Bianchedi selbst zu halten.
Am Sonntag kündigte Malagò in einem Interview mit La Gazzetta dello Sport an, dass Bianchedi, zweifache Olympiasiegerin im Fechten und Vizepräsidentin des Italienischen Olympischen Komitees (CONI), die Leitung der Delegation der italienischen Nationalmannschaft übernehmen wird.

LAUSANNE, SCHWEIZ – 24. JUNI: Diana Bianchedi, Managerin des Nationalen Olympischen Komitees, verfolgt die IOC-Ankündigung im SwissTech Convention Center am 24. Juni 2019 in Lausanne, Schweiz. (Foto von Robert Hradil/Getty Images)
Diese Rolle wurde zuletzt von Gianluigi Buffon ausgeübt, bis er Anfang dieses Jahres nach Italiens gescheiterter Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 zurücktrat.
Bis Sonntagnachmittag war die Ernennung von Bianchedi jedoch bereits auf Schwierigkeiten gestoßen, da sie ihre Position beim CONI noch immer aktiv ausübt und das Italienische Olympische Komitee bereits angedeutet hat, dass die Übernahme beider Rollen „unvereinbar“ wäre.
Was die Lage für Malagò noch verschlimmert: Offenbar traf er die Entscheidung, Bianchedi als neue Delegationsleiterin Italiens auszuwählen, im Alleingang, ohne irgendeine der wichtigen Parteien bis zur allerletzten Minute zu informieren.
Laut dem Corriere della Sera wurde CONI-Präsident Luciano Buonfiglio erst gegen 21 Uhr am Samstagabend, also in der Nacht vor der Ankündigung in La Gazzetta dello Sport, über Malagòs Entscheidung informiert, Bianchedi zu ernennen.
Erstaunlicherweise wurde Bianchedi selbst erst am Sonntagmorgen informiert, nachdem Malagòs Interview beziehungsweise seine Ankündigung veröffentlicht worden war.
Im Bericht vom Montag heißt es außerdem, dass Malagò weder Italiens Nationaltrainer Mancini noch FIGC-Technikdirektor Ranieri konsultierte.

Technischer Direktor Claudio Ranieri und Trainer Roberto Mancini posieren mit dem Italien-Trikot (@azzurri)
Bianchedi hat bislang noch keinen Vertrag mit der FIGC unterschrieben, und derzeit bleibt abzuwarten, ob sie die Rolle als Delegationsleiterin tatsächlich übernehmen wird oder nicht. Sie und Malagò befinden sich derzeit beide im Urlaub.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































